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Urlaub
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Urlaub Sächsische Schweiz
 
Urlaub

 
Sächsische Schweiz Hotel Sonnenhof
 
   
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Ferien in der Sächsischen Schweiz
 
     
  Erleben Sie Deutschlands schönste Schweiz und entdecken Sie die unberührte Natur, die Felsenwelt, Flüsse und Wälder im Elbsandsteingebirge.  
     
 
Sächsische Schweiz in Miniatur
Die Sächsische Schweiz in Miniatur 25 Km von Hinterhermsdorf - der Miniaturpark Sächsische Schweiz
Naturerlebnis Sächsische Schweiz
Natur pur in der Sächsischen Schweiz Die Sächsische Schweiz, wo die Natur Ihr Meisterwerk schuf!
     
 
Urlaub in der Sächsischen Schweiz
Urlaub in der Sächsischen Schweiz für Menschen mit Behinderung barrierefrei, für Menschen mit Behinderungen / Handicaps
Wandern Sächsische Schweiz
Wanderurlaub in der Sächsischen Schweiz Unterwegs in einer bezaubernden Flusslandschaft
     
 
Aktivurlaub Elbsandsteingebirge
Aktivurlaub im Elbsandsteingebirge Kletterer, Radwanderer, Rennradler und Mountainbiker willkommen!
Familienurlaub zu jeder Jahreszeit
Familienurlaub Sächsische Schweiz Familienspektakel zu allen Wettern und Jahreszeiten
     
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Kontakt
 
Hotel Sonnenhof - Sachsen - Sächsische Schweiz  
Hotel Sonnenhof
Hinterer Räumichtweg 12
01855 Hinterhermsdorf
 
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E-Mail
T: 0 35 974 - 50 30 0
F: 0 35 974 - 50 61 7
 
   
Sächsische Schweiz Ferien  
Urlaub Sächsische Schweiz
   

Willkommen im Nationalpark Sächsische Schweiz, im Hotel Sonnenhof. Das Hotel Sonnenhof liegt in ruhiger Lage, mitten im Nationalpark und bietet besonders Naturliebhabern zu jeder Jahreszeit rund um gelungene Ferien.

Der Sonnenhof-Wirt führt Sie gern persönlich durch die phantastische Landschaft aus Wäldern, Flüssen
Felsen und Quellen - und zu interessanten Aussichtspunkten wie dem Weifberg. Von hier aus haben Sie einen Blick bis nach Böhmen, ins Erzgebirge und zur Oberlausitz...

Wussten Sie, dass hier um 1880 das Freeclimbing (Freiklettern) erfunden wurde? Neben klettern, können Sie auch wandern, reiten und Mountainbike fahren. Für die Abenteurer unter Ihnen, bietet sich eine Kahnfahrt durch die einmaligen Felsschluchten an und wenn Sie´s lieber romantisch mögen, erleben Sie doch einmal eine Pferdeschlittenfahrt.

Seit 1926 werden die Gäste im Hotel Sonnenhof in familiärer Atmosphäre verwöhnt. Und auch für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Die regionale und frische, sächsischen Küche, kommt direkt von den umliegenden Landwirten. Beste Käsesorten von der Hofkäserei, frisch gefangene Forellen, hei-misches Wild und leckere Pilzgerichte.

Fünf Übernachtungen inklusive Halbpension, einer geführten Wanderung und einem Kegelabend, können Sie bereits

ab 159,- €

pro Person im Doppelzimmer buchen. Viele weitere günstige Pauschalen und Infos finden Sie hier im Internet. Wir wünschen schon jetzt einen schönen Urlaub!

 

 

 

 

 

 

 
Die Sächsische Schweiz in Miniatur
 
  Die kleine Sächsische Schweiz

Die kleine Sächsische Schweiz
Wenn Ihnen die Sächsische Schweiz für einen Kurzurlaub zu groß ist,
in Miniatur können Sie das Elbsandsteingebirge im Miniaturpark "Die Kleine Sächsische Schweiz" in Dorf Wehlen etwa 25 Km erleben. Felsformationen, Ausflugsziele, wichtige Sehenswürdigkeiten, der Verlauf der Elbe, Bauwerke, eine Schauwerkstatt und vieles mehr erwartet Sie. Tickets und weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kleine-saechsische-schweiz.de

Unter den eingehenden Hotel Reservierungen und Anfragen verlosen wir ein Familienticket für 4 Personen für den Miniaturpark Kleine Sächsische Schweiz!

 
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Natur pur in der Sächsische Schweiz
 
  Natur pur in der Sächsische Schweiz

Wo die Natur ihr Meisterwerk schuf
Dieser Landschaft wohnt ein Zauber inne. Wer sich ihm einmal hingegeben hat, wird seine Sehnsucht nie mehr los. Herrliche Felsformationen erstrecken sich gen Himmel. Von Regen und Wind sanft abgerundet, erinnern sie an übergroße Kleckerburgen. Lang gestreckte Tafelberge, markante Vulkankegel und wildromantische Schluchten machen die Sächsische Schweiz zum Natur- und Wanderparadies. Auf 400 Kilometern erschließt sich ein gut markiertes Wegenetz, das Naturfreunde durch die Nationalparkregion Sächsische Schweiz führt.

 

Die ersten Reisenden zieht es Mitte des 18. Jahrhunderts in die pittoreske Felsenwildnis. Staunend und voller Bewunderung für dieses Meisterwerk der Natur kehren sie heim - unter ihnen auch die Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff. Der malerische Landstrich weckt in ihnen Erinnerungen an das Alpenland in ihrer Heimat. Fortan schwärmen sie von diesem Meisterwerk der Natur und geben ihm den Namen Sächsische Schweiz.

Den Spuren der Schweizer folgen ganze Künstlerscharen. Die Landschaft bietet nicht nur eine reizvolle Felsencharakteristik. Sie ist ein bildreicher und farbenfroher Spielball von Tages- und Jahreszeiten. Dieses Märchen aus Stein halten die Künstler der Romantik auf Leinwänden, in Literatur und Musik fest. So zieht es den naturverbundenen Maler Caspar David Friedrich Anfang des 19. Jahrhunderts ins Elbsandsteingebirge und es entsteht sein bekanntes Selbstporträt „Wanderer über dem Nebelmeer“. Streifzüge unternehmen auch der Dichter Hans Christian Andersen oder der Komponist Carl Maria von Weber. Die Landschaft ist ein Sinnbild der Kunstphilosophie jener Zeit, der Sehnsucht nach der Natur, nach Märchen und Mythen. Was die Künstler damals faszinierte, begeistert noch heute. Ihrer Route - dem so genannten Malerweg - kann gefolgt werden. Er verbindet die schönsten und aussichtsreichen Punkte und ist zugleich die traditionsreichste Wanderroute in der Sächsischen Schweiz. Ein Grund, warum er zum beliebtesten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde. So führt er zum Beispiel auf ein gewaltiges Felsenmassiv - die Bastei mit der Basteibrücke, das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Wer bis dahin wegen ihrer schroffen Eigenschaften noch keine Felsen liebte, tut es spätestens jetzt. Das Panorama auf das Elbtal und die gegenüberliegenden Gebirgszüge überwältigt. Bei guter Sicht können Besucher bis über die Grenze von Sachsen nach Tschechien schauen. In der Böhmischen Schweiz hört die Natur mit ihren wunderbaren Felsformationen und wilden Schluchten nicht auf. Was die Bastei in der Sächsischen Schweiz, ist das gigantische Prebischtor für die Böhmische Schweiz.

Auf Sächsischer Seite liegt unweit der Bastei die Felsenbühne Rathen. Die Kulisse für die perfekte Mischung aus Theaterspektakel und Naturschauspiel bilden die Felsen des Wehlgrundes. Unter den Augen der bis zu 2.000 Zuschauer wird dort der Wildwestromantik von Karl-May-Klassikern gefrönt, jagen Pferde durch die Prärie, kämpfen Indianer und Banditen. In zauberhaften Märcheninszenierungen warten große und kleine Beobachter schließlich auf das ersehnte Happy-End. Und nicht zuletzt kommen Freunde der Opernmusik voll und ganz auf ihre Kosten.

Neben der Felsenbühne Rathen ist ein kultur-historischer Abstecher für Besucher ein Muss. Sächsische Geschichte in seiner spannendsten und schönsten Form lässt sich am besten in den „5 ohnegleichen“ erleben - den Burgen, Schlössern und Gärten der Region. Trutzig erhebt sich da die Festung Königstein auf dem gleichnamigen 9,5 Hektar großen Felsplateau. Früher lebten hier Soldaten mit ihren Familien wie in einer kleinen Stadt. Der prachtvolle Barockgarten Großsedlitz, das malerische Schloss Weesenstein, die geheimnisvolle Burg Stolpen und das ländlich gelegene Barockschloss Rammenau runden das Fünfer-Ensemble ab. Hier spielt mitunter auch die Musik. Dann nämlich, wenn das Festival „Sandstein und Musik“ mit seinen hochkarätigen Ensembles und Musikern von März bis zum Spätherbst an außergewöhnlichen Orten in der Region stattfindet.

Wer es lieber sportlich, aber nicht unbedingt die Wanderschuhe mag, kann in der Sächsischen Schweiz auch anderweitig aktiv werden. So hat Jean Claude Droyer das Elbsandsteingebirge als „das schönste Klettergebiet der Erde“ bezeichnet. Mehr als 1.100 Kletterfelsen mit ca. 18.000 Routen machen „Freeclimbing“ heute in allen Facetten möglich. Doch die kühle Bergluft ist nicht jedermanns Sache. Frischen Wind kann man sich auch beim Radfahren um die Nase wehen lassen. Und warum nicht gleich auf einem der beliebtesten Radwege Deutschlands in die Pedalen treten? Der Elberadweg zieht sich über 860 Kilometer entlang der Elbe - von Cuxhafen an der Nordsee nach Schöna in die Sächsische Schweiz. Die letzten 40 Kilometer garantieren eindrucksvolle Aussichten auf eine ursprüngliche Natur inmitten eines zerklüfteten Felsencanyons.

Heute werden jährlich 1,3 Millionen Übernachtungsgäste in der Sächsischen Schweiz gezählt. Das touristische Konzept heißt „sanfter Tourismus“, damit in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz all das erhalten bleibt, wovon die ersten Reisenden schon im 18. Jahrhundert schwärmten.

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Wo Felsen und Schluchten keine Hindernisse sind
 
  Urlaub für Menschen mit Behinderung

Grenzenlos und barrierefrei Urlaub in der Sächsischen Schweiz verbringen
Hohe Bordsteine, Treppen und schiefe Gehwege sind für Menschen mit Handicap oft ein großes Hindernis. Und trotzdem hat die Sächsische Schweiz gleich eine ganze bizarre Felsenlandschaft für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Hör- oder Sehbehinderung im Angebot. Wer das Elbsandsteingebirge entdecken will, kann je nach Art und Ausprägung seiner Beeinträchtigung vor Ort vielseitig aktiv werden.

 


So sind schroffe Felsen und wildromantische Schluchten keine Hindernisse. Für Rollstuhlfahrer gibt es viele Möglichkeiten, ausgiebige Wanderungen zu den herrlichsten Aussichtspunkten im Nationalpark zu unternehmen. Die Ansprüche an die Touren sind unterschiedlich. Leicht und eben ist da die kurze Tour zur Basteiaussicht, mittel-schwierig wird's auf den Spuren der Romantiker zur Brandaussicht, während sich Hartgesottene auf den Weg zum Kuhstall machen können. Der zertifizierte National-parkführer Veit Riffer, selbst Rollifahrer, hat in Kooperation mit dem Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V. für armstarke Rollifahrer auch zahlreiche Rolli- und Handbiketouren zusammengestellt. Für ausgiebige Ausflüge eignen sich Radwege und verkehrsruhige Straßen. Die Strecken sind 3 bis 32 Kilometer lang, hügelig, flach und wenn gewünscht auch abenteuerlich riskant. Handbiker, die es dann doch lieber gemütlich mögen, können auch auf leicht bis mittelschwere Strecken für Rolliwanderer ausweichen. Ins Gepäck gehört eine gute Tourenkarte. In jedem Fall sollten vor jeder Tour die Ausrüstung und auch die eigene Kondition wohl geprüft sein. Rollifahrer lassen sich zudem besser von Freunden und Verwandten ohne Handicap begleiten.

Auch für hör- oder sehbehinderte Menschen wurden von privaten Anbietern schöne Aktivangebote entwickelt. Da offeriert der Anders-Hof in Ehrenberg therapeutisches Reiten, Übernachten in der Scheune oder Bogenschießen für Blinde. Bei Kanu-Aktiv-Tours können Gäste mit Handicap Schlauchboot fahren oder einen Kletterkurs besuchen. Menschen mit Beeinträchtigungen sind in zahlreichen Kultur- und Freizeiteinrich-tungen der Sächsischen Schweiz herzlich willkommen. Die Zugänge sind entsprechend gestaltet, Fahrstühle eingerichtet und selbstverständlich entsprechende Park-plätze geschaffen. So lassen sich beispielsweise im Barockgarten Großsedlitz Orangenbäumchen und Wasserspiele bestaunen. Auch die Festung Königstein bittet mit ihrem mittelalterlichen Charme zur Eroberung.

Für Gehandicapte gibt es einen eige-nen Flyer, der den Rundgang zum bequemen Erlebnisparcours werden lässt. Und sollte der Zugang wie bei der Felsenbühne Rathen doch einmal leicht erschwert sein, wird Unterstützung angeboten, z.B. mit einem Behindertenfahrdienst. Dieser chauffiert Zuschauer mit Handicap regelrecht zu ihren Plätzen auf der Felsenbühne. Und was wäre ein Besuch der Sächsischen Schweiz ohne einmal auf der Elbe geschippert zu sein, entweder mit der Sächsischen Dampfschifffahrt oder einem Privatanbieter wie dem Boots-Charter Walter Strohbach.
Sollten am eigenen Handbike oder Rolli einmal die Schrauben wackeln, ist es ein Leichtes, sich vor Ort an eine zuständige Verleih- und Reparaturstation von Mobili-tätshilfen zu wenden.

Doch aller Aktionismus tagsüber braucht abends ein gemütliches Ambiente, ein gutes Bett und leckeres Essen. In viele Hotels, Pensionen und Restaurants können Rollifahrer unbeschwert einfahren. Türen sind angepasst, Aufzüge eingebaut, dazu die Aus-stattung von Bad und WC maßgeschneidert. Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist vielerorts barrierefrei gelöst. Das betrifft die Zugänge zu Bahnhöfen und Gleisen. Einstiegshilfen auf der S-Bahn-Linie Dresden-Schöna können bis 30 Mi-nuten vor Abfahrt des Zuges beantragt werden. Teilweise fahren behindertengerechte Busse. Daneben gibt es rollstuhltaugliche Fährverbindungen. Einzige Hürde könnten hier zu hohe oder zu niedrige Pegelstände der Elbe sein, die jedoch bei der Oberelbi-schen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz mbH erfragt werden können.

Als der Ort mit den meisten barrierefreien Angeboten der Region hebt sich Bad Schandau hervor. Dort ist das Nationalpark Zentrum, eines der modernsten Natur-schutzinformationszentren Deutschlands, zu Hause und in jeder Hinsicht behinderten-freundlich. Nur 10-15 Gehminuten entfernt fährt ein elektrisch frei stehender Fahrstuhl Gäste 50 Meter in die Höhe, wo sie eine herrliche Aussicht über das Elbtal genießen. Direkt an den oberen Ausgang des Fahrstuhls grenzt auch ein Freigehege für Luchse.

Um zum Thema Barrierefreiheit immer auf dem neuesten Stand zu sein, engagiert sich der Tourismusverband Sächsischen Schweiz e.V. in der AG „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ - www.barrierefreie-reiseziele.de. Denn Menschen mit Mobili-tätseinschränkung sind eine wichtige Zielgruppe. In der touristischen Angebotspalette werden sie bisher noch ungenügend bedacht. Das will der Verband ändern. Seine aktuelle Broschüre „Sächsische Schweiz barrierefrei erleben“ bietet daher eine aus-führliche Übersicht zur barrierefreien Anreise, Unterkünften, Aktivangeboten und allem Grenzenlosen, was der Nationalpark für Menschen mit Beeinträchtigungen zu bieten hat. Interessenten können sie bestellen oder alle wichtigen Informationen direkt über den ansässigen Tourismusverband erfragen.

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Der ELBERADWEG von Süd nach Nord
 
  Wandern am Elberadweg in der Sächsischen Schweiz

Unterwegs in der bezaubernden Flusslandschaft der Sächsischen Schweiz
Flüsse sind die Straßen der Natur. Der Mensch hat sie sich auf seine Weise zu Nutze gemacht. Sie sind Verkehrsader für Geschäftige, Wasserallee für Freizeitschlenderer oder Urlaubschaussee für Radwanderer. Letzteres ist unter den Deutschen äußerst beliebt. Laut ADFC-Radreiseanalyse 2010 radelten im Vorjahr 85,4 Prozent aller Radurlauber an deutschen Wasserrouten entlang. Eine Strecke tut sich in der jährlichen Umfrage dabei immer wieder hervor: Der Elberadweg.

 


Er schmiegt sich auf 860 Kilometern links oder rechts an die Elbe und führt im Süden von Schöna in der Sächsischen Schweiz bis nach Cuxhafen an die Nordsee. Zum 6. Mal in Folge wurde die Route durch insgesamt sieben Bundesländer auch 2010 zum beliebtesten inländischen Radfernweg gekürt. Der Elberadweg gehört zu den reizvollsten und abwechslungsreichsten Radwanderrouten Europas. Zwischen der tschechischen Grenze und der Nordsee warten vielfältige Landschaftsformen, spannende Historie und einzigartiges Kulturerbe auf die Bewunderer per Rad. Wegen des äußerst geringen Gefälles lässt sich die Strecke gleichwohl flussauf- wie flussabwärts befahren. Aufgrund der vorherrschenden Hauptwindrichtung wird empfohlen, flussaufwärts zu radeln.

Der südliche Abschnitt
Der südliche Teil der Route beginnt mit dem Naturidyll Elbsandsteingebirge. Die Landschaft ist der ehemalige Grund eines Kreidemeeres im greisen Alter von 100 Millionen Jahren. So alt und gerade deshalb präsentiert sie sich so wunderschön, diese bizarre Felsenwelt aus herrschaftlichen Tafelbergen, markanten Vulkankegeln, wildromantischen Schluchten und vor allem faszinierenden Ausblicken. Auf diesen Naturhöhepunkt am Elberadweg folgt ein Kulturhöhepunkt. Sachsens Glanz und Gloria vereinen sich im prunkvollen Dresden. Frauenkirche, Brühlsche Terrasse, Semperoper und Zwinger erheben sich direkt an der großen Flussdame. Mit ihren berühmten Schlössern, Museen und Theatern bietet die sächsische Landeshauptstadt ein einzigartiges Flair. Stoppen und Staunen ist hier Pflicht. Stromabwärts führt der Radweg mit dem blauen „e“ entlang der Sächsischen Weinstraße mitten ins Herz des kleinsten und nordöstlichsten deutschen Weinbaugebietes. Diese Region, in der Weinreben in rot bis grün die Hänge schmücken, titulieren die Einheimischen als Sächsisches Elbland. Kultur und Traditionen sind hier genau so zu Hause wie guter Wein. Sehenswert sind z.B. das Karl-May-Museum in Radebeul und die zauberhafte Altstadt Meißens mit dem Burgberg und seiner 300 Jahre alten Porzellan-Manufaktur. Von Meißen geht es über Riesa und die Rolandstadt Belgern in die einstige kurfürstlich-sächsische Residenz Torgau. Torgau wartet mit Schloss Hartenfels und der Marienkirche auf, in der Katharina von Bora, die Ehefrau des großen Reformers Luther, ihre Grabstätte hat.

Die mittlere Abschnitt
Danach begegnen Radwanderer gleich drei Mal dem UNESCO-Welterbe: Dazu gehören die Lutherstadt Wittenberg - mit Luther- und Melanchthonhaus sowie der Schlosskirche - weiterhin der Landschaftspark Dessau-Wörlitz und die Bauhausstadt Dessau. Was die Welterbekonvention zum Erbe der gesamten Menschheit erklärt hat, sollte jedem Radwanderer ein Besuch wert sein. Kurz hinter der sachsen-anhaltischen Grenze beginnt das »Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“. Es erstreckt sich 400 km entlang der Elbe bis nach Lauenburg in Niedersachen. Hier gibt es die größten zusammenhängenden Auewald-Komplexe Mitteleuropas mit einer einzigartigen Flora und Fauna. In Magdeburg grüßt das beeindruckende Ensemble aus Dom, Kloster „Unser Lieben Frauen“ und Johanniskirche die Ankommenden schon von weitem. Es kündet von der großen Geschichte der Landeshauptstadt. Magdeburg zeigt sich aber auch modern mit dem Hunderwasser-Architekturprojekt Grüne Zitadelle von Magdeburg. Historisch bedeutsam geht es in der Altmark weiter mit hunderten romanischen und gotischen Kirchen. Die einstigen Hansestädte Tangermünde, Stendal, Havelberg und Werben präsentieren stolz imposante Dombauten und mächtige Stadttore. Doch auch die Natur kommt nicht zu kurz. Die Elbtalauen in der Altmark und der Prignitz bieten herrliche Naturerlebnisse. Im Sommer macht besonders Gevatter Storch in seinen roten Strümpfen von sich reden. Zu bestaunen ist er in großer Zahl vor allem im storchenreichsten Dorf Europas, in Rühstädt.

Der nördliche Abschnitt
Auch im Norden setzt sich der anregende Mix aus faszinierender Natur und Kultur fort. Im Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“ durchqueren Altwasserarme die Feuchtwiesen, wechseln Dünen und Deiche. Amphibien, zahlreiche Vogelarten und sogar Biber sind hier zu Hause. Malerische Ortschaften wie Hitzacker, Boizenburg oder Lauenburg ergänzen das Bild des Betrachters mit ihren Häfen, Speichern und Schifferhäusern. Wer mehr über die Schifffahrt wissen will, ist hier richtig. Vielerorts informieren Museen über die Natur und die Nutzung der Flusslandschaft. Kurz vor Ende des Radweges wird es noch einmal weltstädtisch, wie es sich für einen ins Meer mündenden Strom gehört. Da thront die alte Hansestadt Hamburg mit Hafen, Landungsbrücken und belebten Flaniermeilen. Ozeanriesen brummen tiefe Töne übers Wasser und scheinen sich von ihren Weltreisen zu erzählen. Westlich der Stadt beherbergt das »Alte Land« Deutschlands größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet. Einen Abstecher lohnen die Altstädte von Stade und Glückstadt. Inzwischen wird die Elbe immer breiter - so breit, dass man kaum noch das andere Flussufer sieht. Die Radwanderer sind an der Elbmündung angekommen und werden vom Nordseeheilbad Cuxhaven mit dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer maritim empfangen.

 

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Aktivurlauber herzlich willkommen!
 
  Aktivurlaub in der Sächsischen Schweiz

Der Elberadweg und seine Abstecher in der Sächsischen Schweiz
Die Sächsische Schweiz ist ein Wonnegarten für Sattelfeste. Gemütliche Radwanderer, tempomachende Rennradler oder höhenliebende Mountainbiker kommen hier voll und ganz auf ihrer Kosten.

 


Der Elberadweg
Mutter aller Radrouten ist der Elberadweg. Auf 860 Kilometern legt er sich wie ein Band links oder rechts an die Elbe und verbindet so Schöna in der Sächsischen Schweiz mit Cuxhafen an der Nordsee. Die große Flussdame und ihr anschmiegsames Radband sind für Radler überaus anziehend. So wurde der Elberadweg in der ADFC-Radreiseanalyse 2010 zum 6. Mal in Folge beliebtester inländischer Radfernweg. Sein wohl spektakulärster und aussichtsreichster Abschnitt befindet sich ganz im Süden, in der Sächsischen Schweiz. Dort ist die Strecke von faszinierenden Sandsteinformationen gesäumt. Im Charakter wirkt sie sanft, flach, bequem und gut ausgebaut. Sie ist also genau das Richtige für Genussradfahrer mit und ohne Gepäck oder pfeilschnelle Rennfahrer.

Kulturtradition, Stadtgeschichte und Naturschauspiel am südlichen Elberadweg
Unterwegs hat die Strecke jede Menge traditionsreiche und kulturelle Stopps zu bieten. Der Barockgarten Großsedlitz / Heidenau zeigt sich von seiner herrschaftlichen Seite. Wasserspiele, eindrucksvolle Treppenanlagen, prachtvolle Blumenrabatten und barocke Steinskulpturen beamen die Besucher in seine Entstehungszeit Anfang des 18. Jahrhunderts zurück. Weiter südlich liegt die Stadt Pirna. Verwinkelte Gassen und reizvolle Hinterhöfe bestimmen ihren mittelalterlichen Stadtkern. Rat-, Canaletto- und Teufelserkerhaus verweisen bei einem Bummel durch die Stadt auf die wunderbare Symbiose von Renaissance und Gotik.

Nur wenige Kilometer entfernt, zählt die schmucke Minitropole Wehlen zu den beliebtesten Urlaubsorten in der Sächsischen Schweiz. Seit 2004 gibt es dort eine Radfahrerkirche. Mit verlässlichen Öffnungszeiten bietet das Gotteshaus wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen für Radler.
Weniger kirchlich, aber dafür himmlisch hoch hinaus geht es anschließend im staatlich anerkannten Kurort Rathen. Vor Ort gehört der 194 Meter hohe Basteifelsen zu den bekanntesten Naturdenkmälern Deutschlands. Natürlich muss der Fels nicht via Pedale überwunden werden. Entweder man genießt zu seinen Füßen den Blick nach oben oder besser noch: Man schwingt sich für ein Stündchen aus dem Sattel, scheut den kurzen Fußmarsch zum Basteigipfel nicht und wird dafür mit einer fabelhaften Aussicht belohnt. Beste Aussichten in musikalischer und theatralischer Form erfreuen sich auch die Besucher der Felsenbühne Rathen - eine weitere kleine Sensation im Kurort.Südlich des Basteifelsens thront auf der anderen Flussseite der Königstein mit seiner gleichnamigen Bergfestung - der größten in Europa. 750 Jahre Geschichte bieten einen gelungenen Abstecher, für den man allerdings ein paar Stunden einplanen sollte.

Doch das ist noch nicht das Ende, der mit dem blauen „Elberadweg-e“ gekennzeichneten Route durch die Sächsische Schweiz. Wissenswertes über den Nationalpark Sächsische Schweiz erfahren Besucher im Nationalparkzentrum von Bad Schandau. Von dort bringt die Kirnitzschtalbahn Gäste tief in den Nationalpark bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Zugleich ist das Kirnitzschtal idealer Ausgangspunkt für eine Weiterfahrt auf höher gelegenen Radrouten. Ein gut markiertes Wegenetz leitet die Biker.

Wer vorerst gerade aus weiterradelt, kommt schließlich nach Schmilka. Das Fahrrad ist hier unbedingt gegen Wanderschuhe einzutauschen. Denn ein Besuch in der Sächsischen Schweiz ist nur ein halber Besuch für die, die nicht auf dem herrlichen Schrammsteinmassiv um Schmilka gewesen sind.

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Familienurlaub zu allen Wettern und Jahreszeiten
 
  Familienurlaub in der Sächsischen Schweiz

Erlebnisparadies verwöhnt Große mit Kleinen in jeder Hinsicht
Die perfekten Ferien sehen für jede Familie anders aus. Aber an einem Schlaraffenland kommt niemand vorbei: der Sächsischen Schweiz. Alles beginnt mit einer einzigartigen Naturlandschaft - einem Abenteuerspielplatz, in den die Natur all ihr Können gelegt hat. Große wie Kleine werden davon magisch an-gezogen. Wald kann man ja so ziemlich überall haben.

 


Aber spektakuläre Kletterstie-gen, die verwinkelt durch Sandsteinfelsen zu Gipfeln und Aussichtspunkten führen, gibt es nur in der Sächsischen Schweiz. Gerade pfiffige Knirpse wollen mehr als breite festgetretene Wanderwege, die sich wie eine Schnur zwischen Bäumen durchschlän-geln. Es soll sich abenteuerlich anfühlen, wenn Kinder Höhlen oder Felsenlabyrinthe erkunden. Über 300 Höhlen sind Forschern im Elbsandsteingebirge bekannt. Einige sind touristisch erschlossen, so dass Familien an nachtdunklen Höhlenexkursionen teilnehmen können. Eine lichtüberflutete Alternative wäre das Felsenlabyrinth Langen-hennersdorf. Wo Eltern besser hin und wieder den Bauch einziehen, hangeln sich Kin-der mühelos auf und durch die Felsen. Für junge Familien, die mit Kinderwagen, Buggy oder Dreirad die Sächsische Schweiz durchstreifen möchten, gibt es zahlreiche ausge-schilderte Wander- und Spazierwege, wo ihre Gefährte problemlos rollen.

Neben Klettern und Wandern bietet die Sächsische Schweiz noch mehr spielerische Aktivitäten. „Ist alles im Lot auf'm Boot?“, fragen Wasserratten wenn sie mit einem uri-gen Holzfloß, einem Schlauchboot oder einem Kanu auf der Elbe in See stechen. Die Elbe durchquert den Canyon aus Sandstein auf 40 Kilometern. Man kann die Paddel also ausgiebig durchs Wasser ziehen! Familien, die lieber mit den eigenen Armen im kühlen Nass rudern, sind in kälteren Monaten im Geibeltbad, dem Spaß- und Erlebnis-bad in Pirna, oder Monte mare Neustadt richtig. Im Sommer laden viele Wald- und Freibäder der Region zum Abtauchen, Abkühlen oder einfach zum Faulenzen ein.

Sportlich und doch bequem kann ein Ausflug mit dem Drahtesel sein. Der Elberadweg windet sich, wie der Name schon sagt, immer an der Elbe entlang. Weil keine schwieri-gen Steigungen zu überwinden sind, ist der Elberadweg für Familien besonders attrak-tiv. Auf kleinen Rädern können die Kinder ohne Probleme Papa und Mama folgen. Auch die Erwachsenen können trotz der Kleinen im Kindersitz leicht in die Pedalen tre-ten. Ohne Anstrengung kann man so genüsslich die Augen offen halten. Und das lohnt sich! Denn die bizarre Felsenlandschaft des Elbsandsteingebirges inmitten von üppi-gem Grün bietet Traumansichten. Doch Achtung, dass man nicht vor Begeisterung aus Versehen wie Hans-Guck-in-die-Luft in die Elbe radelt!

Abgesehen von der reizvollen Umgebung gibt es entlang des Elberadweges jede Men-ge Ausflugsziele für die ganze Familie. Da ist die Felsenbühne Rathen, wo Winnetou und Old Shatterhand vor einer großen Zuschauerkulisse ewige Blutsbrüderschaft schwören. Im Kurort Rathen kommen auch Fans von Modeleisenbahnen voll auf ihre Kosten. Dort gelten die „Eisenbahnwelten“ als weltweit größte Gartenbahnanlage auf 7500 Quadratmetern, mit 32 Zügen, 320 authentischen Modellhäuschen zwischen 350 Meter Bach- und Flusslandschaft. Nur wenige Kilometer entfernt erhebt sich prächtig und mächtig die Festung Königstein auf einem Felsplateau. Ihre Mauern scheinen von Geheimnissen über das mittelalterliche Leben auf der Festung zu munkeln. Zu Füßen des Königstein lädt der „Fabel- und Mythenpark“ in eine Phantasiewelt voller Kobolde und Trolle ein. Aus Sandstein gemeißelt, wirken die Figuren unbeweglich, aber wer weiß was geschieht, wenn man ihnen den Rücken kehrt! Die Festung Königstein ist eine von zahlreichen Felsenburgen und Schlössern, die in der Sächsischen Schweiz auch abseits der Elbe von Familien erobert werden. Es sind die Zeitreisen, auf die sich Kinder und Erwachsene gern begeben. So lässt sich in der Sächsischen Schweiz so-gar in die Urzeit eintauchen. Lebewesen, die man aus dem Lehrbuch kennt, verstecken sich im Sebnitzer Urzeitpark hinter Bäumen und Sträuchern. Über 400 Plastiken be-zeugen, wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hat, darunter Mikroorganismen in tausendfacher Vergrößerung, Riesenkraken und Urmenschen. Doch nicht nur der Ur-zeitpark macht in Sebnitz von sich Reden, sondern auch das Afrikahaus. Statt Zeitreise erleben die Besucher hier einen Ortswechsel pur auf den afrikanischen Kontinent.

Ist das Wetter trüb, regnerisch oder winterlich frostig und die ganze Familie mag es lieber kuschelig, hat die Sächsische Schweiz passende Kreativangebote in Petto. In der Wollwerkstatt in Porschdorf kann aus heimischer Schafwolle gesponnen und gefilzt werden. Die schönsten Kerzen und damit die besten Geschenke macht man in der Kerzenzieherei in Kritzschwitz am besten selbst. Auch Töpfer- und Malkurse sind ein beliebter Freizeitspaß. Jedes Jahr in den Februarferien wird in der Region außerdem um die Wette gespielt. „Hier spielt sich was ab“, heißt die große Spieleaktion, bei der in ausgewählten Spielehotels geknobelt, gekniffelt und rausgeschmissen wird. Und wenn dann der Kopf vor lauter Kreativität raucht, sind Schneeflocken die beste Abkühlung. Sanfte Hügel, einschließlich Skilift und gespurte Loipen bieten Sebnitz und Rugis-walde. Familien, denen überfüllte Ski- und Rodelgebiete zu nervenaufreibend sind, ha-ben es dort romantisch beschaulich. Ein Tag voller Rodelspaß lässt sich auch gut beim Besuch eines historischen Weihnachtsmarktes ausklingen.
Mit den genannten Angeboten bietet die Sächsische Schweiz Familienspektakel zu allen Wettern und Jahreszeiten. In diesem Sinne weiß der ansässige Tourismusver-band am besten, was Familien rundherum glücklich macht.

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