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Hotel Sächsische Schweiz
 
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Ihr günstiges Hotel in der Sächsischen Schweiz
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1, 2, 3, 4, 5 Sterne1, 2, 3, 4, 5 SterneSuperior
Hotel Sonnenhof
Hinterer Räumichtweg 12
01855 Hinterhermsdorf
Tel.: 0 35 974 - 50 300
Fax: 0 35 974 - 50 617
Internet / E-Mail
Urlaub

Urlaub im Elbsandsteingebirge, im schönsten Dorf Deutschlands

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Willkommen im Hotel Sonnenhof... Das Hotel Sonnenhof befindet sich in ruhiger Lage inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge (45 Km von Dresden entfernt). Direkt vom Hotel führen ausgezeichnete Wanderwege in die nähere und weitere Umgebung.

Der Weifbergtum, nur 30 Minuten entfernt, bietet Ihnen einen herrlichen Ausblick auf die gesamte Sächsische Schweiz, nach Böhmen und bis in das Erzgebirge. Ein Besuch der Heimatstube oder des Forsthistorischen Zentrums unseres Ortes ist sicher eine lehrreiche Ergänzung Ihres Ferienaufenthaltes bei uns. Erleben Sie die einzigartige Vielfalt unserer Landschaft in den Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter Ferien. Sollten Sie Interesse an aktiver Urlaubsgestaltung in der Sächsischen Schweiz haben, organisieren wir Ihnen gerne:

Heimatabende
Kahnfahrten im Schleusenklamm
Kutsch- oder Schlittenfahrten
Klettertouren
Radfahren und Radtouren
Wandern und Wandertouren
Reiten, mit oder ohne Reitlehrer
Töpfereibesuche
Wander- oder Kletterführungen
Tagesausflüge nach Dresden & Prag
Dampferfahrten
Grillabende
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Das Elbsandsteingebirge & die Sächsische Schweiz
 
 

 

Hotel Sonnenhof - Geschichte & Tradition


Als vor 54 Jahren der Rentner Johannes Schmidtke die nebenstehenden Worte in das Fremdenbuch des Ferienheimes "Sonnenhof" schrieb, konnte er noch keinen direkten Vergleich mit einem Urlaub in den tiroler Bergen ziehen. Eine Reise dahin war ihm verwehrt. Aber er hatte dennoch Recht. Es ist kaum möglich diese Landschaft treffender zu schildern. Leider sind die Menschen hektischer geworden, dass Ungewöhnliche ist Normalität. Wenige Stunden Flugzeit genügen, um an das andere Ende der Welt zukommen.

Doch die Schönheit liegt nicht in der Sensation. Wer sie erleben will, der kann sie heute immer noch hier in der Sächsischen Schweiz erleben. Er sollte dann auch aus diesem Tal herauswandern in die Felsenwelt mit ihren Schluchten und Türmen, er sollte die einstigen Burgstätten erkunden, sowie die Aussichtstürme auf den Granitbergen besteigen und ins weite Land hineinträumen. Es lockt auch die reizvolle Böhmische Schweiz. Er wird sehr bald bemerken, dass es nicht nur eine Natur-, sondern auch eine 800 Jahre alte Kulturlandschaft ist. Wer bereit ist, zu sehen, wird auf seine Kosten kommen. Ein wenig Zeit muss man allerdings mitbringen. Das zu erleben, braucht man eine Urlaubstage.

Inmitten dieser Landschaft feiert das Hotel Sonnenhof sein 85jähriges Bestehen; nun schon 20 Jahre als Hotel und Gaststätte. Gewiss kein allzu hohes Alter, aber es ist auf besondere Weise mit der Entwicklung unserer Kulturlandschaft und mit einem bemerkenswertem Abschnitt sächsischer Tourismusgeschichte verbunden. Er war und ist immer noch ein gastfreundliches Haus.
Anlässlich dieses Jubiläums möchte ich den verehrten Leser zu einem Streifzug durch die Geschichte einladen. Ich möchte von sonnigen Tagen aber auch von trüben Stunden berichten.

Im zweiten Teil will ich die Gäste von Hinterhermsdorf und natürlich des Sonnenhofes mit den Sehenswürdigkeiten der Region vertraut machen und zum Wandern und Radfahren einladen. Schließlich möchte dieser Artikel eine Einladung sein für erlebsnisreiche Stunden und einen erholsamen Urlaub in der Hinteren Sächsischen Schweiz.

 

Urlaub in der Region Sächsische Schweiz - Warum in die Ferne schweifen?

Vor 800 Jahren gehörte die Landschaft, die wir heute Sächsische Schweiz nennen, noch zu Böhmen. Heute läßt sich ein Urlaub in der böhmischen Schweiz perfekt mit der Sächsischen Schweiz verbinden. Hier befand sich damals ein von Menschen kaum berührter Urwald, der nur von Sammlern und Jägern durchstreift wurde. Unter der Krone Böhmens in der Zeit König Otaker PREMYSEL und seines Sohnes Wenzel kamen fränkische, flämische und (nieder) sächische Siedler rodeten den Wald und gründeten die sogannten Waldhufendörfer.

Die heutigen Urlaubsdörfer in unserer Umgebung entstanden etwa um 1250. Sie wurden entlang der Bäche oder in einer Quellmulde angelegt. Jeder Bauer konnte eine Hufe Land kaufen, die direkt hinter dem Hof lag. Eine Hufe war etwa 25 ha groß und damit groß genug, um eine Familie zu ernähren. Doch nicht jeder hatte das Geld, um eine ganze Hufe zu kaufen. Dann musste er mit einer 3/4 oder 2/3 auskommen. Das Land war Emphyteusis, d.h. der Bauer konnte sein Eigentum frei verkaufen oder vererben.

Unser Räumicht entstand um 1550 und ist damit zirka 300 Jahre jünger als die umliegenden Waldhufendörfer. Räumichten begegnen wir oft in der hintereren Sächsischen Schweiz. Sie entstanden als Spätsiedlungen auf einem vom Wald beräumten, zur Siedlung überlassenen ehemaligen herrschaftlichen Waldstück. Einige werden auch Laßräumichte genannt. Auch das heute Hotel Sonnenhof war ein kleinbäuerliches Anwesen und gehört zusammen mit dem Nachbarhof zu Hinterhermsdorf; alle anderen Häuser im Räumicht zu Saupsdorf, was daraus schließen läßt, dass die Anlage der Streusiedlung von beiden Dörfern aus erfolgte.

Öder hat auf der nach Süden orientierten Karte elf Häuser, eine Brett-Mühle und eine Mahl-Mühle eingetragen. Die Brettmühle ist das heutige Sägewerk Röllig. Die Räumichtmühle bezeichnete Öder als "Melcher Franzlin (mahl) mühlgang". Fünf Anwesen besitzen eine Scheune als Nebengebäude. Die Gnauckmühle gab es noch nicht. Deutlich ist das Anwesen des heutigen Hotel Sonnenhofes dicht am Saupsdorfer Steig erkennbar.

Der Saupsdorfer Steig zweigt beim Wachberg vom Diebsteig ab. Er führt über Saupsdorf und die Tännichtkuppe in das Räumicht und weiter über den Hirschewald zum Zeughaus. Ab dort geht er als Roßsteig über den Winterberg nach Hermskretzschen. Das Teilstück zwischen Saupsdorf und dem Hirschwald heißt heute Saupsdorfer Streuweg. Dieser Steig besteht schon seit Urzeiten. Seine erste Urkundliche Nennung findet sich in einer (leider nicht genau datierten) Urkunde im Zusammenhang mit den Grenzstreitigkeiten um den großen Winterberg nach 1452. Dort heißt es: "...und den grossen winterberg bis auf den rosssteig hinabe biss zu dem teiche In dem Zeen, von von dem teiche nen sawersdorffer steig bis an die Kirnitz...".
Er war eine wichtige Verbindung von den böhmischen Ausschiffungsplätzen an der Elbe in die bis vor 350 jahren noch zu Böhmen gehörende Oberlausitz. Um 1600 wurde dieser Weg offensichtlich häufig als direkter Verbindungsweg von den Adeligen Herren von Starrschädel benutzt, welche die Ländereien südlich des Winterberges bis Tetschen und gleichzeitig große Güter in der Oberlausitz um Sohland und Schirgiswalde besaßen.

Noch älter ist der Böhmerweg, der von Bautzen über Wilthen und Hinterhermsdorf nach Böhmisch Kamnitz führte und über Jahrhunderte einer der bedeutendsten Verbindungswege zwischen der böhmischen Oberlausitz und Böhmens war. Dieser Weg bestand vielleicht schon vor der Besiedlung. 1533 hat man in Hinterhermsdorf für den Böhmerweg eine Zollstelle eingerichtet, die bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand.

Das Räumichtal lag niemals in einer einsamen Gegend. Als Hinterhermsdorf eine eigene Kirche bekam, wurde Saupsdorf 1702 dahin eingepfarrt. Der Saupsdorfer Steig war nun bis zum Räumicht der Saupsdorfer Kirchweg. Ab hier ging man in zwei Varianten steil am Gegenhang hinauf auf die Kuppe und über die Felder nach Hinterhermsdorf. Diese Wegstücke sind bei älteren Hinterhermsdorfern immer noch als Kirchwege bekannt und als Wegspur erhalten. Sie sind sogar auf Wanderkarten nach 1900 noch erkennbar.

Der mühsame Kirchweg über 3 Berge war Anlass häufiger Beschwerden der Saupsdorfer Kirchgänger. Man schireb, dass man mit Fuhrwerken nur unter Lebensgefahr zum Kirchhof käme. Als 1482 die Saupsdorfer eine eigene Kirche erhielten und 1868 die Straße von Saupsdorf über die Gnauckmühle nach Hinterhermsdorf gebaut wurde, wurden diese Steige immer seltener begangen.
Von den Anfängen des Tourismus

Die hintere Sächsische Schweiz hat Pastor Wilhelm Leberecht Götzinger den Natur- und Wanderfreunden 1804 mit seinem Buch "Beschreibung der Sächsischen Schweiz" bekannt gemacht. Er schildert darin in bunten Farben eine Wanderung vom Wachberg über Saupsdorf nach Hinterhermsdorf. Dem Räumichttal widmet er einen längeren Abschnitt. Mit Blick vom Waldrand am Tännicht über die Ansiedlung fand er hier "... eine ächte Schweizerparthie".

Er schreibt weiter: "Da sieht man in dem tiefen und langen Thale mitten in schönsten Wiesen und unter Fruchtbäumen einzelne ländliche Wohnungen hinter und vor welchen sich fruchttragende Felder den steilen Berg hinan bis an den Waldrand ziehen, der den Gipfel der Berge bedeckt. Einzelne Kühe und Ziegen weiden klimmend am jähen Berge unter dem Geläute ihrer Glocken und dem Gesang der Hirten, ...". Götzingers Spuren folgten viele Urlauber. Sie gingen damals noch zu Fuß den weiten Weg bis hinüber zur romantischen Klamm der Oberen Schleuse, obwohl es dort noch keine Bootsfahrt gab. Wir wissen nicht wieviele Wanderer das Räumichtal durchwanderten.

Dann aber kam die technische Revolution. Mit dem Dampfschiff begann 1837 die touristische Erschließung. Schon 1852 gab es täglich eine regelmäßige Verbindung auf der Elbe zwischen Dresden und Schandau mit dem Schiff. Ab 1851 schnauften die Dampfrösser durch`s Elbtal. Plötzlich führte mitten durch die Sächsische Schweiz die erste Welteisenbahnlinie von Hamburg an der Nordsee nach Triest am Mittelmeer. Wenige Jahre später gab es täglich zwölf Zugverbindungen von und nach Dresden. Als dan 1877 die erste Eisenbahnlinie von Schandau über 21 Brücken und durch sieben Tunnel nach Sebnitz in Betrieb ging, begann die eigentliche Bereisung der Sächsischen Schweiz. Die Fahrt von Dresden kostete etwas über eine Mark und ermöglichte es auch dem kleinen Mann die wunderschöne Landschaft des Elbsandsteingebirges zu erwandern.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete sich eine klassische Wanderroute heraus, die von Sebnitz über den Tanzplan, Wachberg, Weifberg und Hinterhermsdorf zur oberen Schleuse führte. Von dort ging man über Hinterdittersbach, den Ziegengrund bis zum Altarstein und den Stimmersdorfer Steig zum Prebischtor und nach Hermskretzschen. Die schon seit 1868 bestehende Straßenverbindung zwischen Saupsdorf und Hinterhermsdorf und die 1872/74 fertiggestellte Straße durch das Kirnitzschtal ermöglichten es, nach Hinterhermsdorf mit der Kutsche zu fahren.

Hier finden Sie auch heute die wohl schönste Art die Sächsische Schweiz zu erleben:

> Kutschfahrten in der Sächsischen Schweiz

Das hatte zur Folge das der Strom an Urlaubern in der Sächsischen Schweiz vorbei ging. Um 1910 vermieteten in Hinterhermsdorf, Bad Schandau und Sebnitz 15 Bauern bzw. Häusler 80 Gästebetten in kleinen Hotels, Apartments und Ferienwohnungen an Gäste. Aber im Räumichtal findet sich in dem zeitgenössischen Gastgeberverzeichnis nicht ein einziges Fremdenbett. Das Tal träumte in seiner ländlichen Romantik einsam vor sich hin.

Am Anfang war die Tat!
Im Oktober 1919 kaufte Martin Hartlich aus Reinhardsdorf mit einer kleinen Erbschaft und einem Pump beim Fleischer Schade in Hinterhermsdorf das Bauernhof Anwesen, welches heute Hotel Sonnenhof genannt wird. Es war insgesamt 8,84 ha groß, davon entfielen 5,24 ha auf Wald. Die 3,6 ha Feld ermöglichten die Haltung von drei manchmal auch vier Kühen und einpaar Schweinen. Die Felder wurden mit den Kühen bestellt, was den Milchertrag erheblich schmälerte. Natürlich gab es auch Hühner und Gänse.

Von dieser kleinbäuerlichen Wirtschaft konnte Martin Hartlich seine Familie mit Kindern nicht ernähren. Er verdiente sich also zusätzlich einpaar Mark als ambulanter Schuhverkäufer. Er war anfänglich zu Fuß und später mit dem Fahrrad weit in der Sächsischen Schweiz unterwegs. Einige Zeit benutze er dazu sogar ein Motorrad für seine Touren.

Martin Hartlich wurde immer der Saupsdorfer Schuster genannt. Er handelte mit allen möglichen Sorten von Schuhen verschiedener Firmen. Er ging auch in die Betriebe und sprach die Arbeiter an. So manches Paar Schuhe gab er auf Pump ab. Als er dann zum Lohntag wiederkam, war der betreffende angeblich krank. In Wirklichkeit versteckte er sich auf der Toilette. Nach dem ersten Weltkrieg wurden gelegentlich Zimmer an Urlauber vermietet.

Da konnte auch der Rechtsanwalt Hirsch aus Sebnitz nicht helfen, weil der Nießnutz nicht richtig vertraglich geregelt war und ein neuer Vertrag Hartlichs zu teuer gekommen wäre. Der Brunnen wurde wieder in Betrieb genommen. Zwischenzeitlich hatte auch der Fortschritt in Form des elektrischen Stromes das Tal in der Sächsischen Schweiz erreicht. Das Sägewerk Röllig lieferte den Strom aus der eigenen Anlage an die Nachbarhöfe. Das ermöglichte die Installation einer Hauswasseranlage mit Vorratsbehälter auf dem Hausboden. Die sechs Hotelzimmer konnten mit elektrischem Licht und fließend Wasser mit Wandwaschbecken versorgt werden. Bei diesem Umbau im Jahr 1928 bekam das Hotel Sonnenhof WC mit einer Dreikammerkläranlage, die Baumeister Emil Endler aus Hinterhermsdorf gebaut hat.

Diesen Komfort hatte damals noch keiner der umliegenden Gasthöfe, Ferienwohnungen und Hotels aufzuweisen. Er nannte sein Anwesen in den Annoncen nun stolz: "Sommerfrische Räumichtal bei Hinterhermsdorf Elbsandstein. Martin Hartlich erlebte aber nicht nur glückliche Stunden. Er verlor beim Umbau seine Frau. Sie brannte mit einem Maurerpolierer durch. Seine Tochter Irmgard bekam eine zweite Stiefmutter und zwei Stiefgeschwister mit denen sie sich aber gut verstand.

Sonnige Zeiten als Verbandsheim
Eine solche Investition war aber auch damals ein gewagtes Unternehmen. Die Gäste kamen nicht von allein ins sächische Schweiz Hotel. Es ist einem glücklichen Umstand zu verdanken, dass Bergsteiger der Ortsgruppe Sebnitz des Verbandes freier bergsportlicher Vereinigungen (VfbV) das Anwesen als Übernachtungsstätte entdeckten. Da in den folgenden Jahren des Schicksal auf das engste mit dem VfbV verbunden war, machen sich einige Bemerkungen zur Vereinsgeschichte erforderlich.
Der Verband freier bergsportlicher Vereinigungen entstand schon im Frühjahr 1919 auf Initiative des sozialdemokratischen Gewerkschaftsfunktionärs Fritz Schulze als Gegenpol zu dem an bürgerlichen und nationalen Traditionen haftender Sächischen Bergsteigerbund (SBB) und den sächsischen Sektionen der Alpenvereine.

Freeclimbing & Klettern

Der VfbV wurde bald zum Sammelbecken von Felskletterern und Wanderern, die sich aus politischen Gründen den bestehenden Altvereinen nicht anschließen wollten und nach einer neuen bergsportlichen Entwicklung für alle Berufsklassen strebten. Er war bald auf 1500 Mitglieder angewachsen. In der kurzen Zeit seines Bestehens hat der VfbV einen bedeutenden Beitrag an der Entwicklung der noch heute geltenden sächsischen Kletterregeln, der Bergwacht, der Bergsamariter und des Heimatschutzes geleistet. Er begründete eine Vielzahl von Kulturgruppen, wie Madolinenorchester und Gesangsvereine. Der VfbV hatte ein Vereinsblatt "Der Freie Kletterer". Dieses zeigt auf dem Titelsblatt den Frienstein mit dem Friensteinwächter.

Die 1920 gegründete Ortsgruppe Sebnitz nahm einen erfolgreichen Aufstieg und brachte viele neue Ideen und Aktivitäten in das Verbandsleben ein. 1928 wurde von ihr der heute noch bestehende Sebnitzer Bergsteigerchor aus der Taufe gehoben. Gleich danach entstand eine Schuhplattlergruppe. Die Mitgliederzahl stieg auf fast 100 an. Es waren folgende Klubs der Ortsgruppe Sebnitz beigetreten:

- Kletterklub "Edelweis" Sebnitz (gegründet 1918)
- Wander- und Kletteklub Alpenglühen (gegründet 1924)
- Kletterklub "Wildensteiner" Ulbersdorf (gegründet 1929/30)
- Kletterklub "Steinadler" Porschdorf
- Wander- und Kletterfreunde Hertigswalde (gegründet um 1929)

Diese Entwickung ist beachtlich, denn in Sebnitz gab es neben einer Vielzahl anderer Vereine (z.B. Frauenverein, Turnerverein, Radfahrerverein, freiwillige Feuerwehr usw.) auf touristischem Gebiet damals noch den 1908 gegründeten Sebnitzer Kletterklub "Friesensteiner", der mit einer großen Mitgliederzahl zum Urgestein der Bergsteigergeschichte zählt, und schließlich noch die Ortsgruppe Sebnitz des Gebirsvereins für die Sächsische Schweiz mit ca. 150 Mitgliedern. Auch Saupsdorf, Hinterhermsdorf und Lichtenhain hatten eigene Ortsgruppen des Gebirgsvereins.

Am 30.06.1928 fand ein gut besuchter Bergabend der Ortsgruppe Sebnitz des VfbV in der Räumichtmühle statt. Bei der gemeinsamen Wanderung durch das Räumichttal hatte man die gerade fertiggestellte Sommerfrische Räumichttal entdeckt und mit Martin Hartlich ein längeres Gespräch geführt. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Schon in der nächsten Gruppensitzung am 28.07.1928 wurde bschlossen, die "Sommerfrische Räumichttal" in Saupsdorf als Verbandsheim zu empfehlen. Am 14.09.1928 war schon aus Dresden die Zustimmung zu diesem Vorhaben eingegangen. Der Verband hatte beschlossen, die Verbandsheimweihe in Zusammenhang mit dem ersten Gautreffen Sachsen am 04.11.1928 vorzunehmen.

Die Ortsgruppe Sebnitz organisierte bis zur Heimweihe noch mehrere Arbeitseinsätze. Es wurden Wegweise für Wanderwege und Hinweistafeln aufgestellt, ein Teil der Scheune beräumt, eine Vielzahl Bänke und Tische gezimmert und alles mit Girlanden und Fichtenreißig geschmückt, um die Gäste würdig empfangen zu können. Außerdem wurde aus den eigenen Reihen der Sportsfreund Otto Beer als Hüttenwart ausgewählt.

Schon am Vorabend war der Kletterklub "Edelweiß" angereist und empfing eine Motorradgruppe aus Halle. Der 04.11.1928 war ein kalter, regnerischer Tag. Dennoch waren aus nah und fern 120-130 Bergfreunde erschienen, um dem Ereignis beizuwohnen. Reden und Gesang mussten gekürzt werden, weil die schon bei der Anreise durchnässten Berggenossen in der nicht beheizbaren Scheune jämmerlich froren. Die beabsichtigste Rede des Heimvaters Martin Hartlich fiel auch aus, sie wurde später im Vereinsblatt veröffentlicht. in den folgenden Jahren erlangte das Verbandsheim eine besondere Bedeutung für die Entwicklung des Bergsports. Über den Quartierobmann in Sebnitz konnte man Hotelzimmer vorbestellen. Die Übernachtung in der Sächsischen Schweiz kostete auf Vorlage der Mitgliedskarte 1 Mark. Neben den 5 Zimmern mit fließend Wasser gab es in der Scheune ein billiges Massenquartier. Es standen ausreichend Strohsäcke für annähernd 100 Personen zur Verfügung. Martin Hartlich war nun der Herbergsvater für ungezählte Wandervögel. Der Sonnenhof blieb dabei sein uneingeschränktes Eigentum.
Das Heim war in den Folgejahren immer ausgebucht. Es diente vorallem dazu die verschiedenen Wander- und Klettervereine im Elbsandsteingebirge enger zusammen zuschmieden. Nicht zu unterschätzen ist, dass durch dieses Verbandsheim auch minder bemittelte Bevölkerungsschichten die Sächsische Schweiz kennenlernen konnten. Man erwanderte von hier aus die Felsenwelt der Hinteren Sächsischen Schweiz und die angrenzenden Böhmischen Gebiete. Den Verbandsmitgliedern gelangen viele Erstbesteigungen und neue Wege.

Im Winter war das Verbandsheim Ziel und Ausgangspunk vieler Ski-Wanderungen. Wenn man den damaligen Berichten aus der Vereinszeitschrift glauben darf, so kann man hier die Wiege des Wintersports und Winterurlaub in der Sächsischen Schweiz sehen. Die Schneehöhen wurden sogar aktuell in einem Schaukasten am Dresdner Hauptbahnhof angezeigt. Durch den VfbV wurde Hartlichs Sommerfrische weit bekannt. Sommerfrischler kamen aus ganz Deutschland. In den Jahren 1927/28/29 kostete die Übernachtung bei Hartlichs Hotel 3,50 Mark inklusive Vollpension. Der Sonnenhof hatte aber noch keine Schankberechtigung.

Es war im Jahre 1929. Eines Morgens trat Herr Dylong aus Berlin, der die Bergwelt der Alpen schon bei vielen Reisen gesehen hatte, auf die Terrasse, wo andere schon frühstückten. Er reckte sich in der Morgensonne "Herrlich, dass ist ein richtiger Sonnenhof". So war der Name geboren.

Der Bergsteiger Walter Zimmer aus Hertigswalde, Mitglied des 1924 gegründeten Kletterclubs Alpenglühen und Mitbegründer des Sebnitzer Bergsteigerchores, besuchte das Hotel schon längere Zeit nicht nur als Bergsportler. Er war auf Freiersfüßen. 1933 heiratete er im Alter von 22 Jahren Irmgrad Hartlich, die Tochter des Heimvaters.



 
 

 

 

 

 

 

 
Video Sächsische Schweiz Hotel Sonnenhof
 
 

Herzlich Willkommen im Nationalpark Sächsische Schweiz

im Hotel Sonnenhof. Das Hotel Sonnenhof liegt in ruhiger Lage, mitten im Nationalpark und bietet besonders Naturliebhabern zu jeder Jahreszeit rund um gelungene Ferien.

Der Sonnenhof-Wirt führt Sie gern persönlich durch die phantastische Landschaft aus Wäldern, Flüssen, Felsen und Quellen - und zu interessanten Aussichtspunkten wie dem Weifberg.

Von hier haben Sie einen traumhaften Blick bis nach Böhmen, ins Erzgebirge und zur Oberlausitz.

 


Für die Abenteurer unter Ihnen bietet sich eine Kahnfahrt durch die einmaligen Felsschluchten an. Neben klettern, wandern und Mountainbiking können Sie auch reiten oder eine Pferdeschlittenfahrt genießen.

Die regionale und frische, sächsische Küche kommt direkt von den umliegenden Landwirten. Beste Käsesorten, frisch gefangene Forellen, heimisches Wild und leckere Pilzgerichte.

Wenn Sie jetzt Appetit bekommen haben auf einen Urlaub in der Sächsischen Schweiz, helfen wir Ihnen gern bei allen Fragen weiter. Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie gleich hier auf der eingeblendeten Homepage.

   

 

 

 

 
Hotel Sonnenhof - Sächsische Schweiz
 
 

Der Sonnenhof...

Hinterhermsdorf liegt inmitten einer phantastischen Landschaft, eingebettet in den Nationalpark Sächsische Schweiz. Schöne denkmalgeschützte Umgebindehäuser prägen eindrucksvoll das Ortsbild. Hinterhermsdorf wurde im Jahr 2000 als schönstes Dorf Sachsens ausgezeichnet und erhielt im Wettbewerb um das schönste Dorf Deutschlands 2001 eine Goldmedaille.

 
   

Herzlich Willkommen
im Hotel & Gaststätte "Sonnenhof" in Hinterhermsdorf. Das Hotel unweit von Bad Schandau und Sebnitz befindet sich in ruhiger Lage inmitten des Nationalparks der Sächsischen Schweiz. Direkt vom Haus führen ausgezeichnete Wanderwege in die nähere und weitere Umgebung. So ist unser Hotel auch der ideale der Ausgangsort für eine Wanderung durch das Elbsandsteingebirge auf Sächsischer und Böhmischer Seite.

  18 Doppelzimmer, acht Einbettzimmer
Sechs Mehrbettzimmer für drei oder vier Personen
alle Zimmer sind mit Dusche, Toilette, TV und Telefon ausgestattet
Gaststätte für 60 Personen, Gesellschaftsraum, "Flößkeller" für 14 Personen
Kegelbahn, Kinderspielplatz
PKW-Parkplatz am Haus, Shuttle-Service für Bahn, Bus und Flughafen

Unsere aktuellen Angebote
Hier finden Sie die Angebote und Preise des Hotels Sonnenhof in Hinterhermsdorf in der Sächsischen Schweiz auf einen Blick:

Kutschfahrt von 15-60 Personen Preis nach Anfrage
Haustier 5 € pro Tag

Kegelbahn (Turnschuhe sind mitzubringen)
1 Stunde - 1 Bahn 10 €
1 Stunde - 2 Bahn 20 €
2 Stunde - 2 Bahn 40 €
(Sonderangebote mit bis zu 30 % Rabatt gelten in der Zeit von November bis April)

Sächsischer Grillabend
Zur Begrüßung einen Hinterhermsdorfer Flößerdröppel, Essen bis es zu den Ohren rauskommt Spezialitäten vom Grill und größes Salatbüfett.
pro Person nur 15 €

Sondertarife für Lehrgänge und Schulungen
Übernachtung, Frühstück, Kaffee, Mittagessen, Kaffe und Kuchen, Abendbrot inklusive Lehrgangsraum, Lehrgangsgetränk.
pro Person und Tag 72 €

Rustikale Flößerabende in unserem Flößkeller
pro Person 20 - 25 €

Sächsischer Grillabend mit Musik
"Essen bis es zu den Ohren herauskommt"
pro Person 15 €

Boldi´s Disko und Alleinunterhalter 250 €

 

 

 

 

 

 
Wandern im Elbsandsteingebirge
 
 

Wanderurlaub in der Sächsischen Schweiz

Urlaub & Wandern in der Sächsischen Schweiz

Die Wander - Highlights in der Hinteren Sächsischen Schweiz die Ihnen der Sonnenhofwirt unbedingt empfiehlt:

 
   

die Kirnitzschklamm mit der Bootsfahrt Obere Schleuse
Aussichtspunkte Emmabank, Weifbergturm, Königsplatz, Brüdersteine Pohlshorn + Wachberg
das hintere Raubschloß, den Arnstein, den Kuhstall die Kleinsteinhöhle und die Hickelhöhle
3 Wanderübergänge ins Böhmische auch für Radfahrer

Wanderung zum Weifbergaussichtsturm

Vom Hotel Sonnenhof aus geht es in dem schönen Räumichttal bis zum Gnauckmühle, dort nach rechts ca 200 m bis ein kleiner weg nach links abbiegt. Diesen gehen Sie am Bach aufwärts bis Sie über die Teichwiesen bei der Luisenquelle ankommen. Nach der Quelle schlängelt sich ein kleiner Weg links den Berg hinauf. Dies ist der Weifberg mit seinem neuem Aussichtsturm. Von Hieraus haben Sie einen schönen Blick nach Böhmen, ins Osterzgebirge oder nach der Oberlausitz.

Wenn Sie von dem Bergkegel herunterkommen und sich nach rechts richtung Grenze wenden geht nach ca 200 m links ein kleiner Weg wieder hinnab zum Weg von Hinterhermsdorf nach Saupsdorf. Sie kommen wieder an der Gnauckmühle herraus und wenden sich nach rechts wieder zum Hotel Sonnenhof.

Weitere Wandertips erhalten Sie jederzeit vom Sonnenhofwirt und wenn Sie möchten können Sie mit Ihm als Wanderleiter durch die Gegend ziehen.

 

 

 

 

 

 
Freizeitangebote & Tagesausflüge rund um Hinterhermsdorf
 
 

Tagesausflüge in der Sächsischen Schweiz

Dresden - Moritzburg - Meißen - Prag - Pillnitz
Kutschfahrten (nach Vorbestellung)
Kremserfahrten bis 60 Personen (nach Vorbestellung)
Pferdeschlittenfahrten (nach Vorbestellung)
Kremserfahrten mit Picknick unterwegs
Kremsefahrten zur Oberen Schleuse (Pendelverkehr ab Mai jedes Wochenende im Sommer täglich - außer bei Regen)

 
   

Angebote für Reisegruppen: Bitte bestellen Sie diesen Tagesausflug vor! Alle Preise gelten für Gruppen ab 14 Personen.

Fahrt zur Oberen Schleuse und zurück:
(Kahnfahrt wildromantisch zwischen Felsenwänden)
Abfahrt ab Buchenpark - Dauer circa drei Stunden.
Preis pro Person 12.-€
Zur Information: Kahnfahrt 5,- € / ab 20 Personen 10 Prozent Rabatt

Große Panoramafahrt
Fahrt zum Weifbergturm mit Turmbegeisterung, weiter mit Turmbesteigung, weiter zum Schäferräumicht - Emma-Bank - Kleingartenanlage - Pferdehof
Dauer circa 2,5 - 3 Stunden
Preis pro Person 11,- €

Kleine Panoramafahrt
Weifbergturm (ohne Rast) - Schäferraumicht - Emma-Bank - Pferdehof
Dauer rund zwei Stunden
Preis pro Person 9,50 €

Fahrt nach Saupsdorf
über die alte Saupsdorfer Straße durch das malerische Hintere Räumicht
Dauer circa 2,5 Stunden
Preis pro Person 10,- €

Fahrt zum Neudorf
Gartenanlage - Wettingplatz - Pferdehof
Dauer etwa 2 - 2,5 Stunden
Preis pro Person 10,- €

Auf Wunsch übernehmen wir vom Hotel Sonnenhof in der Sächsischen Schweiz für Sie vom Mittagessen bis zum Abendbrot die gesamte Ausgestaltung einer Kremsefahrt. Ein Picknick am Waldrand ist jederzeit möglich. Alkoholische und alkoholfreie Getränke sind stets an Bord.

 

 

 

 

 

 
Pauschalurlaub in der Sächsischen Schweiz
 
 

 

Mit dem Rad

5 Übernachtungen, Halbpension
Fahrradabstellmöglichkeiten
und inklusive einer Fahrradkarte

Preis pro Person 199,- €

 

Familienwoche

7 Übernachtungen mit Frühstück und HP
inklusive eines Kegelabends,

Preis pro Person 269,- €
Erstes Kind 50 % – Zweites Kind 25%

Schnupperangebot

5 Übernachtungen, Halbpension
eine Kahnfahrt zur Oberen Schleuse

Preis pro Person 199,- €

 

Sommerspezial Juli & August

5 Übernachtungen inkl Frühstück

Preis auf Anfrage

Urlaub für Senioren "aktiv und vital"

5 Übernachtungen, Halbpension
Kegelabend

Preis pro Person 169,- €

 

Kegel-Spezial

2 Übernachtungen mit Frühstück
inklusive eines Kegelabends

Preis pro Person 55,- €

Weihnachten im Sonnenhof

3 Übernachtungen, Halbpension
Frühstück und HP (Gänsebraten-Essen)
einmal Stollen und Kaffee

Preis pro Person 139,- €

 

 

 
   

 

 

 

 
günstig Urlaub in der Sächsischen Schweiz
 
 

 

Hotel Sonnenhof Preise

Alle Zimmer sind mit Dusche/ WC, TV und Telefon ausgestattet

Die Preise sind ausgelegt pro Nacht und pro Person und beinhalten ein reichhaltiges Frühstücksbuffet


Zimmerkategorien

bis 3 Nächte

ab 4 Nächte

Doppelzimmer A

Doppelzimmer B

Doppelzimmer C

Einzelzimmer

Appartement

31,00 €

33,00 €

38,00 €

42,00 €

43,00 €

28,00 €

30,00 €

35,00 €

39,00 €

40,00 €


Zusatzleistungen

 

Aufbettung

Halbpension

Haustier

18,00 €

12,00 €

5,00 € pro Tag

 

 
   

 

 

 

 

 
Bilder Hotel Sonnenhof und Umgebung
 
 

Sächsische Schweiz

Bastei Sächsische Schweiz

Freeclimbing und Klettern in der Sächsischen Schweiz
  Hotel Sächsische Schweiz Hotelzimmer Sächsische Schweiz Restaurant Sächsische Schweiz

Essen & Trinken in der Sächsische Schweiz

Kegelbahn im Hotel Kutschfahrten vom Hotel