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Kroatien - Pauschalreise mit Flug und Hotel

Anreise per Flug

In Kroatien gibt es eine ganze Menge internationaler Flughäfen: Dubrovnik, Pula, Rijeka, Split, Zadar und Zagreb. Aus dem Ausland werden allerdings hauptsächlich Split, Dubrovnik und Zagreb angeflogen, die anderen nur in den Sommermonaten. Es gibt von vielen Flughäfen im deutschsprachigem Raum Nonstop - Verbindungen mit Linienfluggesellschaften, welche u.a. mit Austrian Airlines, Croatia Airlines und Lufthansa nach Zagreb bestehen. Aber auch von einigen Flughäfen nach Dubrovnik. Die Flugdauer beispielsweise von Frankfurt /Main nach Zagreb beträgt etwa eine Stunde und 30 Minuten.

Außerdem gibt es eine Vielzahl von Umsteigemöglichkeiten um nach Zagreb zu gelangen, die zwar erheblich preisgünstiger sein mögen als die Nonstopflüge, bei denen man aber auch eine längere Flugdauer einplanen muss. Es ist möglich mit den oben genannten Fluggesellschaften auch von anderen deutschsprachigen Flughäfen mit Zwischenstopps ans Wunschziel zu gelangen. Beispielsweise kann man mit Alitalia über Mailand oder Rom und mit Malev über Budapest sowie mit Croatia Airlines über Zagreb nach Rijeka/ Krk, Split, Dubrovnik und Zadar fliegen.

Flugpreise

Ein Economy-Ticket von Deutschland, Österreich oder der Schweiz hin und zurück kostet je nach Jahreszeit und Aufenthaltsdauer ab rund 100 Euro. Hierbei sind alle Steuern, Gebühren und Entgelt bereits im Preis mit inbegriffen. So kann man beispielsweise mit Germanwings Köln / Bonn nach Dubrovnik und wieder zurück für 120 Euro fliegen. Wobei sich die Kosten von Wien oder Zürich nach Dubrovnik und wieder zurück in etwa auf 160 Euro belaufen. Besonders teuer wird es in der Hauptsaison, wo in der Sommerferienzeit die Kosten für Flüge sehr hoch sein können und von Juli bis August die Preise bis zu 350 Euro und mehr betragen können. Gleiches gilt beim Abflug von internationalen Flughäfen wie Basel, Hamburg oder Frankfurt, wo kaum Flüge unter 300 Euro zu bekommen sind. Deutliche Vorsicht ist grundsätzlich bei den Flugangeboten unter 100 Euro geboten. Man sollte auf jeden Fall genauestens die kleingedruckten Bedingungen lesen, um sich vor größeren Enttäuschungen zu bewahren. Schnäppchenpreise gibt es sowieso nur zu ganz bestimmten Terminen, die meistens in der Nebensaison liegen. Zusätzlich können Kosten wie die Zusatzgebühren bei der Gepäckaufgabe auf den eigentlichen Preis aufgeschlagen werden.

Unterkünfte

Für einen perfekten Aufenthalt ist mit Sicherheit die Unterkunft in direktem Zusammenhang mit dem passenden Urlaubsort von großer Bedeutung. Abhängig von den persönlichen Umständen kann man zwischen zwei unterschiedlichen Vorgehensweisen in der Reiseplanung wählen, welche sich wie folgt darstellt: Entweder man bucht vorab eine passende Unterkunft, indem man sich für eine Pauschalreise entscheidet, die man direkt im Internet in Verbindung mit dem gewünschten Flug dann buchen kann; oder aber man entscheidet sich dafür direkt am Zielort auf eigene Faust eine passende Unterkunft ausfindig zu machen. In der Nebensaison dürfte das auch problemlos möglich sein, eine passende Unterkunft zu finden, die den eigenen Vorstellungen entspricht.

Grundsätzlich ist Kroatien sehr gut dafür geeignet, sich treiben zu lassen und völlig unorganisiert zu reisen und erst vor Ort die passende Unterkunft in einem Apartment oder Hotel zu suchen. Dies ist alleine oder mit Unterstützung vor Ort möglich. In der Hauptsaison, also in den Ferienzeiten im August kann es zu Engpässen kommen, auch außerhalb des Bettenwechsels am Samstag, muss man schon Glück haben etwas Passendes ausfindig zu machen. Außerdem sollte man als Unterkunft einen zentralen Ausgangspunkt wählen, um auch Ausflüge in umliegende und andere Gebiete unternehmen zu können. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, aber grundsätzlich ist es empfehlenswert im Rahmen eines dreiwöchigen Urlaubs mehrere Domizile zu wählen wie beispielsweise, eine Woche im Süden auf einer Insel zu verbringen, eine Woche auf dem Festland bei Trogir/Split und eine weitere Woche im Norden auf einer Insel den Urlaub ausklingen zu lassen.

Bei Hotels, Apartments/Bungalows sowie Privatunterkünften wird in Kroatien nach den Klassen *-****, gelegentlich auch A-D oder 1-4 unterschieden, manchmal gibt es zusätzlich „L“ für Luxus. Grundsätzlich aber gilt, wer eine Hotelunterkunft für seinen Urlaub sucht, der ist mit einer Pauschalreise doch deutlich preisgünstiger unterwegs, als sich mit Eigeninitiative vor Ort selbst die passende Unterkunft zu suchen, da die Reiseveranstalter meistens einen deutlich günstigeren Preis aushandeln können als der Einzelreisende. Wissenswert ist auch,dass im Winterhalbjahr die Hotelunterbringung meistens die einzige durchgehend geöffnete Unterbringungsmöglichkeit ist.

Kroatien - Ein Urlaubsziel mit unbegrenzten Möglichkeiten

Kroatien ist ein zunehmend beliebter werdendes Urlaubsziel, besonders im deutschsprachigen Raum. Eine ungeahnte Vielfalt an Urlaubsmöglichkeiten bietet die kroatische Adria mit ihren traumhaft schönen Stränden und Buchten sowie malerischer Kleinstädte, die durchaus beeindruckend auf den Besucher wirken können.
Es ist eine atemberaubend schöne Küstenregion von Rijeka im Norden bis hin zur montenegrinischen Grenze, die den Besucher in ihren Bann zieht und zum Verweilen einlädt. Die Kvarner Bucht mit den berühmten Inseln Rab und Krk wird durchaus geschätzt und gerne besucht, da hier die Ursprünglichkeit bewahrt werden konnte. Auch weiter südlich beeindruckt die Küste von Dalmatiens mit einer faszinierenden Inselwelt und pittoresken Städten wie Split und Dubrovnik, deren Altstadtkerne zum Welterbe der UNESCO gehören.

Insel Brac

Die Insel Brac ist mit 395 Quadratkilometern die größte dalmatische Insel. Hier wurde und wird auch noch heute Kreidekalk abgebaut, wovon unter anderem das Weiße Haus und der Berliner Reichstag errichtet wurden. Neben dem Kalkabbau sind weitere Wirtschaftszweige der Weinbau, Schafzucht für die Käseproduktion und natürlich der Tourismus, dem eine zunehmend wichtiger werdende Rolle zukommt.

Eine der Hauptattraktionen der Insel ist das Badeparadies Bol mit dem Goldenen Horn (Zlatni Rat). Hierbei handelt es sich um eine sichelförmige 400 m ins Meer hineinragende Landzunge aus Feinkies, die sich etwa einen knappen Kilometer außerhalb der Ortschaft befindet. Es ist das perfekte Revier für Windsurfer in Kroatien, die hier ausgiebig mit den Wellen reiten können.Wer hier aber die Idylle einer Urlaubsinsel sucht , wird vermutlich enttäuscht sein, denn gerade in den Sommermonaten herrscht hier ein enormer Andrang von Badegästen. Nichts desto trotz lohnt sich ein Tagesausflug hierher allemal, um dem Badespaß nachzugehen. Wenn man sich an der zentralen Anlegestelle Richtung Hafen orientiert, gelangt zu einigen Restaurants, Eisdielen, Supermarkt und Geldautomaten und der örtlichen Touristeninformation.

Nationalpark Kornaten

Die Kornaten haben einen besonderen Ruf und gelten als „Robinson Inseln“. Vor allem Taucher, Segler und Individualisten halten sich in dieser traumhaft schönen Umgebung gerne auf. Etwa 150 unbewohnte Inseln verteilen sich auf eine Fläche von 235 Quadratkilometern, deren gesamte Landfläche nur ca.70 Quadratkilometer ausmachen.1980 wurden die Inseln zum Nationalpark erklärt. Es ist keine Gegend wo man mal eben kurz vorbeischauen kann, sondern es Bedarf einer gründlichen Planung und Organisation, da man für einen Aufenthalt ein stolze Tagesgebühr entrichten muss, was aber auch den oftmals riesigen Massentourismus verhindert. Somit sind organisierte Tagestouren, Tauchexkursionen und Segeltörns denn auch die Hauptattraktionen dieser so unberührten Naturidylle, dieser durchaus interessanten Inselgruppe Kroatiens.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kauften vor allem Bauern aus Murter und in geringerem Umfang auch Fischer von Dugi Otok die Kornateninseln auf,
um hier Landwirtschaft und Fischerei zu betreiben. Da es hier nur in begrenzten Mengen Süßwasser gibt, kann nur in geringem Maße Wein, Oliven und Obstanbau betrieben werden. Ansonsten ist durch Brandrodung das Land sehr karg bewachsen und auch für die Landwirtschaft nur spärlich nutzbar, auch wenn es einige kleine Felder und Viehbestände gibt, so leben die Bauern aber nicht hier auf den Inseln, sondern in Murter bzw. Dugi Otok.

Die meisten der noch bestehenden Häuser sind verfallen, als exklusive Ferienwohnungen vermietet oder dienen den Bauern und Viehzüchtern als saisonales Quartier meistens für die Sommermonate.
Es ist eher eine karge friedliche Landschaft, doch unter Wasser gibt es einen großen Reichtum an Unterwasserflora.-und fauna. So wurden ungefähr 300 Meerestierarten gezählt wie beispielsweise Haie, Muränen, Brassen, Tintenfische, Barsche, Lippfische, Schalentiere und sogar Korallen.
Der Nationalpark ist ein autofreier Bereich, wo die meisten Besucher auf den größten Inseln Kornat und Zut an Land gehen. Von den übrigen Inseln sind die meisten sehr einsam und nur mit dem eigenen Boot zu erreichen.

Dubrovnik

Dubrovnik ist eine der schönsten Städte der Adria. Es ist ein wundervolles und gleichzeitig lebendiges Relikt früherer Jahrhunderte, das seit 1980 zum UNESCO Kulturerbe gehört, was allerdings serbische Artilleristen im Bürgerkrieg (1991-1995) nicht davon abhielt, den Versuch zu unternehmen diese besonders schützenswerte Stadt zu zerstören, doch es gelang ihnen nicht, seit 1996 wurde eine gründliche Wiederaufbauarbeit geleistet, so dass man heute so gut wie nichts mehr von den angerichteten Schäden sehen kann. Eine autofreie Altstadt, aber auch der nahegelegene Flughafen sowie eine gute touristische Infrastruktur machen Dubrovnik zu einem der beliebtesten Reiseziele in Süddalmatien. Alles Sehenswerte der Altstadt ist problemlos zu Fuß zu erreichen.

Sie sollten allerdings doch einige Tage für einen Besuch einplanen, um sich die Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe anschauen zu können. Besonders in den Monaten Juli und August gibt es hier größere Besucherströme, die dann für Parkplatzprobleme sorgen und ein Fortkommen erschweren. Es ist besonders empfehlenswert sich die Dubrovnik Card anzuschaffen. Mit ihr kann man kostenlos die Stadtbusse nutzen und erhält auch freien Eintritt zu Stadtmauer, Rektorenpalast , Maritim-Museum, Galerien und weiteren Museen. Die Dubrovnik Card gibt es für 1, 3 oder 7 Tage und kostet 130, 180 oder 220 K, wobei es in der Nebensaison nochmals 10 % Rabatt gibt.

Mittelpunkt und zentrale Achse ist die Placa, die auch Stradun genannt wird, eine breite Promenade mit Boutiquen und Cafes. Auf beiden Seiten zweigen sich Gassen ab, die meist treppenartig bis zu den Wehrmauern hinaufführen.

Auf einem 37 m hohen Felsen steht außerhalb der Stadtmauern vor dem Piler-Tor ein Schutzfort. Es wurde 1055 errichtet und hat zu den drei Außenseiten eine 4-12m dicke Mauer, nur zur Stadtseite ist sie 60 cm dick. Im 2. Weltkrieg diente es als Gefängnis. Über dem Tor steht für die Nachwelt geschrieben:“Non bene pro toto libertas venditur auro“-Ungut ist es, für alles Geld der Welt die Freiheit zu verkaufen.

Das Stadttor,das sogenannte Pile-Tor, welches auch Griechisches Tor genannt wird, entstand im Jahr 1537 und wird von der Skulptur des Stadtheiligen Sv Vlaho geschützt. Durch eine steinerne Brücke ist es mit einer hölzernen Zugbrücke verbunden. Die erste steinerne Brücke wurde 1397 errichtet. Einen Rundgang durch den alten Teil der Stadt, der von einer Stadtmauer umschlossen ist, sollten Sie unbedingt unternehmen-auch weil die Stadtmauer überall begehbar ist und man hier einen fantastischen Ausblick auf die Altstadt sowie die Gewässer um Dubrovnik hat.

Der Sv Spas ist ein einschiffiger Renaissancebau in der Nähe des Pile-Tores,wurde 1520 von P. Andrijic erbaut und beherbergt heute Wechselausstellungen dalmatischer Künstler. Der große städtische Brunnen,auch Onofrio-Brunnen genannt auf dem Vorplatz von Sv Spas, der sein Wasser aus einer 10 km entfernten Bergquelle bezieht, ist ein Beispiel für die frühe Wasserversorgung. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert.

In der Nähe des Brunnens befindet sich die Visia Multimedia, wo in 3-D Format die wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten dem Besucher erklärt werden.
In unmittelbarer Nachbarschaft des Sv Spas befindet sich das aus 1317 stammende Franziskaner Kloster. Der von Säulen umgebene spätromantische untere Kreuzgang gehört zu den eindrucksvollsten seiner Zeit. Dahinter befindet sich das Klostermuseum, welches hauptsächlich wegen seiner umfangreichen mittelalterlichen Klosterapotheke und Klosterbibliothek durchaus bekannt und sehenswert für den Besucher ist.

Das Sva Klara ist eines der ersten Frauenklöster seiner Art in Europa, in dem uneheliche oder ausgesetzte Kinder, hauptsächlich von Priestern ein Heim fanden. Heute dient es als Einkaufszentrum mit angeschlossener Gastronomie.

In der Sv Vlaho, einer Kirche die sich am anderen Ende der Prachtpromenade Placa befindet, wird jedes Jahr am 3. Februar als Ausgangs und Endpunkt eines feierlichen Umzuges zu Ehren des Stadtheiligen von Dubrovnik Sv Vlaho (Blasius) veranstaltet. Die Kirche wurde zwischen 1706 und 1715 auf einem viereckigem Grundriss mit Kuppeldach errichtet. Die Statue vor Sv Vlaho dient als Erinnerung an den Recken Orlando (Roland) aus dem 8. Jahrhundert, der die Stadt gegen vermutlich arabische Piraten verteidigt hat. Das Denkmal entstand allerdings erst im Jahr 1418 und wurde von dem lokalen Meister A. Dubrovcanin erschaffen.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Vlaho- Kirche steht das dreigeschossige ehemalige Zollamt, welches im Übergang von der Spätgotik zur Renaissance zwischen 1516 und 1522 errichtet wurde.Im Laufe des 16. Jahrhunderts baute man die Münzprägeanstalt der Republik Ragusa sowie einen Kerker im Kellergeschoss hinzu. Es gehörte zu den wenigen Gebäuden, die das schwere Erdbeben von 1667 ohne größeren Schaden zu nehmen überstanden hat.
1444 wurde der 31 m hohe Uhrturm/ Glockenturm der Stadt von dem dalmatischen Uhrmacher L. Mihocin errichtet.

Das Sv Dominik steht am nordwestlichen Ende der Stadtmauern, entstand im frühen 14. Jahrhundert und war Sitz der Dominikanermönche.
Im 15. Jahrhundert wurde es nach dem Bau des Ploce-Tores mit in die Stadt mit einbezogen und im Laufe der Jahre mehrfach umgestaltet, was die Mischung aus gotischen Elementen und Merkmalen der Renaissance erklärt. In der Sakristei findet man eine interessante Sammlung von Sakralgegenständen, die man sich durchaus ansehen sollte.

Im Laufe des 15. Jahrhunderts entstand die Notwendigkeit das Nordostende zu erweitern und die Wehrmauern mit einem Stadttor (Ploce-Tor) auszustatten und mit einer Festung ( Fort Revelin 16. Jahrhundert) zu versehen sowie einen Wassergraben anzulegen. Dahinter liegt heute der ziemlich junge Stadtteil Ploce mit einigen Minimärkten und größeren Hotels. Die zum Teil über einen Treppenabgang zum Meer verfügen. In direkter Nähe des Uhrturms steht der doch recht junge Ratspalast aus dem Jahr 1862 . Heute dient er als Rathaus der Stadt und beherbergt ein Cafe und das städtische Kleinkunsttheater.

Der Rektorenpalast zählt zu den herausragenden Bauten jener Zeit, die auch heute noch das Stadtbild prägen. Der neapolitanische Baumeister Onofrio della Cava, der auch den Onofrio-Brunnen gebaut hat, errichtete den Rektorenpalast zwischen 1435 und 1451. Der Palast dient heute als städtisches Museum und vermittelt einen umfassenden Einblick in das Leben des Adels in den Zeiten der Republik.

Nicht weit vom Rektorenpalast entfernt befindet sich zentral gelegen der Marktplatz der Stadt, der seiner Zeit Ort des Geschehens bei öffentlichen Bekanntmachungen und Hinrichtungen war. Hier steht ein Denkmal des gebürtigen Ragusers und Dichters I. Gundulic, der 1589-1638 lebte und sich mit Themen wie Freiheitsliebe und Türkengefahr auseinandersetzte.

Die Marienkathedrale oder auch Kathedrale Mariä Himmelfahrt genannt, deren ursprüngliche Entstehung weitestgehend im Dunkeln liegen. Der Legende nach soll der bekannte englische König Löwenherz während seiner Rückfahrt von den Kreuzzügen vor der Küste von Ragusa Schiffbruch erlitten haben. Für seine Rettung zeigte er sich durch eine große Spende an die Stadt erkenntlich, mit deren Hilfe dann im 13. Jahrhundert die Kathedrale Sv Marija Gospa entstanden sein soll.1667 ereignete sich ein verheerendes Erbeben und zerstörte die Kirche. Es wurde in dem Zeitraum von 1673-1713 eine, vergleichsweise schlichte im italienischen Barockstil gehaltene Kirche neu errichtet.

Im Inneren der Kirche ist der zentrale Kunstschatz das Titularbild „Mariä Himmelfahrt“ des großen Venezianers Tiziano Vecelli (1489-1576), genannt Tizian. Es gehört auch eine der umfangreichsten Kirchenschatzkammern der Adria dazu mit Reliquien ab dem 9. Jahrhundert, unter ihnen befinden sich ebenfalls die gold.-und edelsteinbesetzten Hand.-und Schädelreliquien des heiligen Blasius.

Am äußersten Ende des Stadthafens erreicht man das Fort Sv Ivan. Einst wurde es zum Schutz der alten Hafeneinfahrt errichtet, so beherbergt es heute das regionale Schifffahrtsmuseum. Auf zwei Etagen sind Pläne, Modelle, Bilder und Stiche aus dem Zeitraum des 16. bis 20.Jahrhunderts zu sehen. Im Untergeschoss der Festung befindet sich ein kleines Aquarium mit Exponaten der adriatischen Meeresfauna.

Von der Kathedrale in die Strossmayerova hineingehend erreicht man nach kurzer Wegstrecke den Vorplatz des Jesuitenklosters. Es wurde nach dem Vorbild der römischen Jesuiten-Hauptkirche II Gezu in den Jahren von 1699-1735 unter der Leitung des römischen Baumeisters A. Pozzo im barocken Stil gebaut. Zu den beeindruckendsten Barockkirchen Südeuropas gehört das einschiffige Tonnengewölbe mit seinen eher bescheiden wirkenden Seitenkapellen. Das Leben und Wirken des Ordensgründers Ignazius von Loyola, der 1534 den von Papst Paul III.anerkannten Orden gründete, sind in unzähligen Fresken und Altarbildern eingearbeitet.
Noch aus der Zeit der lange an währenden türkischen Belagerung stammt noch der Getreidespeicher Rupe. Mit seiner wasserdichten Innenbeschichtung war er für damalige Verhältnisse erstaunlich modern.

In heutiger Zeit ist hier ein kleines ethnografisches Agrarmuseum untergebracht. An der Ulica od Puca befindet sich eine größere orthodoxe Kirche der einst starken serbischen Bevölkerung. Der Bürgerkrieg hat das ethnische Verhältnis recht einseitig verändert, so dass die Kirche geschlossen wurde. In Anbetracht des touristischen Interesses und dem Verfassungsauftrag der Religionsfreiheit ist diese serbisch-orthodoxe Kirche der gemeinsamen altjugoslawischen Vergangenheit wiedereröffnet worden.Senj

Bis ins 15. Jahrhundert befand sich die Stadt Senj in Frankopanenhand. Zu der damaligen Zeit war die berühmteste glagolitische Druckerei in ihrem Besitz. Dann eroberten die von den Türken zurückgedrängten Uskoken den Ort. Die Uskoken sind eine mittelalterliche Seeräuberbande, die Senj zu einer Festung umbauten, um fortan von hier aus ihre Raubzüge zu begehen.

Sie bekämpften die Türken, konnten sich allerdings 1540 mit ihnen befrieden, um fortan venezianische Schiffe zu entern und auszurauben. Nachdem Venedig sich mit Österreich verbündet hat, konnten im 17.Jahrhundert die Uskoken aus Senj vertrieben werden, fortan wurde der Ort bedeutungslos.

Die Bucht und der Pavlinski Trg mit Cafes und Restaurants bilden in Senj das Ortszentrum. Hinter dem Platz führt ein beschilderter Weg durch das Altstadtzentrum. Man geht vorbei am Gelnica Trg mit der Büste des Uskokenführers Nikola Jurisic, der von 1490 bis1545 lebte und regierte, hinauf zu der imposanten Festung Kula Nehaj, die bereits von weitem sichtbar oberhalb der Stadt errichtet wurde. Von 1551 bis 1559 wurde die quadratische Uskoken-Burg Nehaj errichtet und galt durch Position und Bauweise als uneinnehmbar für potenzielle Feinde.

Heute ist die spektakuläre Burganlage nach gründlichen Renovierungsarbeiten für Besucher geöffnet. Hier kann man sich Rüstungen, Gewänder, Waffen und andere Utensilien der Uskoken, aber auch eine Sammlung glagolitischer Schriften genauer ansehen. Ganz amüsant ist der „Uskoken Freefall-Tower“,ein ganz oben nach außen errichtetes Toilettentürmchen mit einer Sitzbank und einem von unten einsehbarem Loch, denn heute gängige Wasserspülungen gab es damals noch nicht.
Unweit des Eingangs zur Burgfestung gelangt man zu dem Uskokenorakel, ein mit Münzen angefülltes Wasserbecken. Wenn man über die Schulter eine Münze in das Becken wirft, hat man einen Wunsch frei. Es sind auch mehrere Würfe möglich.

Der Nationalpark Plitwitzer Seen

Ungefähr 1,5 Stunden von Senj entfernt befinden sich die im Hinterland der Region Kvarner die berühmten Plitwitzer Seen, die man durchaus für einen lohnenswerten Tagesausflug aufsuchen sollte. Eine wegweisende Beschilderung ist vorhanden. Diese traumhaft schöne Landschaft mit den kristallklaren Seen und Wasserfällen ist aus den Karl-May-Filmen den meisten bekannt und ist auch nach wie vor ein Magnet von jährlich Hunderttausenden von Besuchern, die sich diese idyllische Landschaft und Kaskaden mit eigenen Augen sehen und näher erleben möchten.

Den Menschen haben schon immer Wasserspiele fasziniert und somit ist es durchaus spannend, wenn sich 16 größere und kleinere Seen ganz natürlich, mal als kleine Kaskade und dann wieder als hoher Wasserfall, auf einer Gesamtlänge von 7,2 Kilometern in mitten von grünem Bewuchs ineinander ergießen und dabei insgesamt 156 Höhenmeter hinabfallen. Es handelt sich bei den Seen um eine Gesamtfläche von 2,2 Quadratkilometern, wobei die Fläche des gesamten Nationalparks sich auf 295 Quadratkilometern beläuft und sich um den Gebirgszug Mala Kapela , ein Ausläufer der dinarischen Alpen erstreckt.

Plitvice wird auch oft „Land der fallenden Seen“ genannt, wobei es eine Region der regelmäßigen vegetativen Veränderungen ist. Kalksteinhaltig sind die östlichen dinarischen Alpen, so dass das Gestein Wasser durch lässt und langsam unterirdisch ausgespült wird und Tropfsteinhöhlen entstehen. In der Region Plitvice kam das stark kalkhaltige Wasser aus dem Gebirge heraus und floss stromabwärts. In den Bach und Flussläufen siedelten sich Moose an, die den Kalk heraus filterten, sich vermehrten und dann schlussendlich selbst zu Kalkgestein zu werden. Und so geschieht es, dass sich die Fußläufe und Seen einem regelmäßigen Wandel unterziehen.
Bereits 1928 ernannte man Plitvice zum Nationalpark, was 1949 internationale Anerkennung fand und letztendlich 1979 auch schützenswert von der UNESCO als Welterbe aufgenommen wurde. Glücklicherweise konnten im Bosnienkrieg größere Schäden vermieden werden, obwohl es sich im damals schwer umkämpften Bihac-Gebiet befunden hat.

Für die Tierwelt hatte der Bürgerkrieg dann doch einige ökologische Nachteile, da die Soldaten das gesamte Rotwild erlegten, so dass insbesondere die Wölfe noch heute ohne ihr wichtigstes Beutetier leben müssen. In den Wäldern leben viele Vogelarten, Rötelmäuse, Luchse, Wildkatzen,Schwarzwild, Braunbären und Fischotter. Als absolute Seltenheit und nur hier in den dinarischen Alpen von Slowenien bis Bosnien-Herzegowina ist der Grottenolm, ein als Larvenform lebender blinder Schwanzlurch, der nur in dortigen Höhlengewässern vorkommt.

Riviera von Crikvenica

In Mitten einer kleinen Landzunge Kacjak und Selce befindet sich die Kvarner Bucht, ein ungefähr zehn Kilometer langes zusammenhängendes Ferienzentrum. Es hat etwa 12000 Einwohner in den Orten Dramalj und Cikvenica als Mittelpunkt. Hier wird dem Urlauber einiges geboten, wie ausgezeichnete Wasserqualität, ein umfangreiches Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, vielseitige Freizeitgestaltung und angemessene Preise machen die Riviera zu einem beliebten Urlaubsort.
Wenn man erst einmal vor Ort ist, muss man sich entscheiden, entweder in den eher auf Feriengäste eingestellten Campingarealen Selce oder Dramalj/Kacjak sich nieder zu lassen oder aber direkt in Crikvenica mit allen Vorteilen einer Kleinstadt umgeben zu sein.

Schon zu Zeiten der römischen Legionäre war der Ort als Station Ad Turres berühmt, wurde unter den Frankopanen mit einen Paulinerkloster, welches heute als Hotel Kastel geführt wird, erweitert und unter den Habsburgern wurde es zum Kur.-und Badeort erkoren. Besonders das mediterrane milde Klima bei über 2500 Sonnenstunden im Jahr, aber auch eine reine klare Luft sorgen für das allgemeine Wohlbefinden. Das angenehme Klima sorgt gleichsam gesundheitsfördernd bei Rheumatismus und Allergien, die hier deutlich nachlassenden Beschwerden wirken positiv auf den gesamten Organismus.

An der weitläufigen Uferpromenade bieten sich ausgedehnte Spaziergänge an, wo es auch mehrere Bademöglichkeiten und ein Strandbad gibt. Auch ein Besuch in einem kleinen Aquarium ist möglich. Hier sind 24 Wasserbecken, in denen Pflanzen und Tiere aus dem Mittelmeer aber auch aus tropischen Gewässern zu sehen sind.

Opatija

Opatija befindet sich an der Westküste der Kvarner Bucht und ist eine Kleinstadt mit ungefähr 16000 Einwohnern. Mit dem Bau der Verbindungsstraße 1843 nach Rijeka begann eine rasante Entwicklung als Erholungsort und nobles Ambiente mit Luxusflair. Ebenfalls im Jahr 1843 baute der Handelsmagnat Higinio die Villa Angiolina, die noch heute ein wahres Prunkstück im Stadtbild ist. 1844 wurde dann das Hotel Quarnero, von der österreichischen Gesellschaft der südlichen Eisenbahn als erstes Hotel der kroatischen Adria errichtet.

Nachdem Maria-Anna, Gattin von Ex-Kaiser Ferdinand, 1860 Seeluft verordnet bekam, stellte Higinio bereitwillig seine Villa Angiolina zur Verfügung und somit war der Ort als exklusives Seebad berüchtigt. Am 4. März 1889 wurde vom Kaiser Franz Josef per Dekret erlassen, dass Opatija fortan auch offiziell zum Kurort ernannt wurde. Daraufhin wurden weitere stilvolle Villen gebaut,1896 kam das elektrische Licht und ein Jahr später wurde ein Wasserwerk errichtet.

Es wurde sogar eine Straßenbahn in Betrieb genommen. Fortan besuchten höchste Würdenträger wie Prinzessin Luise von Sachsen-Coburg, der schwedisch-norwegische König Oskar und Karel I., König von Rumänien diesen wunderschönen Ort Opatija. Auch heute hat Opatija nichts vom Charme und stilvollem Ambiente vergangener Tage eingebüßt, eher im Gegenteil Luxushotels und Nobelrestaurants, Spielcasino und Palmen säumen die Straßen. Opatija wird bei einem solchen feudalen Erscheinungsbild heute auch „adriatisches Nizza“ genannt.

An der Marsala Tita kann man entlang an historisch anmutender Villen, Hotels, Cafes und modernen Geschäften flanieren. Auch an der Uferpromenade spazieren viele Besucher gerne entlang, um gemütlich zu bummeln oder das ein oder andere Andenken in einem der Kunsthandwerksstände zu kaufen.

Bereits seit der Gründungszeit ist Park 1.Maja mit der wunderschönen Villa Angiolina ein Anziehungspunkt. Die Parkanlage fasziniert den Besucher mit seinen teilweise exotischen Pflanzen wie Bambus, Zypressen, Zedern, Eukalyptus.-und Mammutbäumen, Akazien, Agaven, Dattelpalmen und japanischer Kamelie. Außerdem sind im Park einige Büsten von historischen Persönlichkeiten zu bewundern. In der Villa wurde vor einigen Jahren ein Tourismusmuseum eingerichtet, das einiges Wissenswerte über den frühen Tourismus aus der Region und auch zur Stadtentwicklung ausstellt. Die Sv Marija, eine Pfarrkirche stammt aus dem 19. Jahrhundert und hat eine besonders schöne Holzkuppel vorzuweisen mit Ziegelwänden und beachtliche sowie farbige Glasfenster.

Nationalpark Pakenica

Um das atemberaubend schöne Hinterland mit ihrer vielseitigen und einmalig schönen Bergregion zu erkunden, sollte man schon einen Tagesausflug einplanen. Es kann zu einem einmaligen Erlebnis werden den Velebit intensiv aus der Nähe zu erleben, denn diese traumhafte Bergpanorama ist sehr faszinierend und Heimat von über 200 Vogelarten, Wölfen, Mardern, Wieseln, Wildschweinen und verschiedenen Reptilien wie dem Feuersalamander.

Als Ausgangspunkt für einen Parkbesuch ist der Ort Starigard, der sich an der Küste befindet und auch bei Kletterern und Freeclimbern ein durchaus beliebter Standort ist, da er ein gutes touristisches Angebot bereit hält. Für größere Expeditionen ist es wichtig zu wissen, dass sich hier auch die Hauptverwaltung des Nationalparks befindet. Auch die Besichtigung der Höhle Manita Pecina ist nur in Begleitung möglich.

Für Wanderungen ist besonders der Hauptpfad durch die Freeclimber-Schlucht zu empfehlen. Es sind allerdings auch weitere Wege ausgeschildert, die es durchaus lohnenswert erscheinen lassen, beschritten zu werden,da man sich hier in einer atemberaubend schönen Naturidylle befindet.

Das antike Salona

„Kastela“,also Burg oder Kastell, benannt nach den ehemaligen 13 Wehranlagen, die sich zwischen den Orten Trogir und Split befunden haben. Es sind nur wenige Reste der ehemals großen Anlage bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. So gibt es noch einen Kastellturm, der sich am Ortsende von Trogir vor der Auffahrt auf die Küstenstraße befindet. Salona ist der antike Name des heutigen Solin und war um die Zeitenwende bis ins 8.Jahrhundert die bedeutendste Stadt Dalmatiens. Damals baute der römische Kaiser Diokletian Salona zu einer Sommerresidenz aus. In der Stadt lebten damals ungefähr 50 000 Menschen. Im Mittelalter wurde die Stadt weitestgehend vergessen und dem Verfall preisgegeben.

Heute kümmern sich wieder viele Archäologen um die Ausgrabungen der historischen Stätten. Man findet wirklich im Umfeld von Solin Tempelreste und Mauern sowie Relikte aus damaliger Zeit. Ein durchaus sehenswertes Teilstück mit einer beeindruckenden römisch-kaiserlichen Gartenanlage und einem herrlichen Blick auf Split kann man besichtigen, wenn man die Küstenstraße Abfahrt „Kastela /Sinj“, dann rechts Richtung Sinj (Kastelanska Ulica) 300 m der Straße folgt bis zu einer Fernfahrerimbissbude Cafe-Bar Salona wo sich auf der rechten Seite ein Parkplatz / Bushaltestelle befindet. Hier liegt die große archäologische Stätte Salona mit einem sehr schön erhaltenen Berggarten und etlichen weitläufigen Treppenrelikten, die man sich anschauen sollte.

Valun

Auf der Insel Cres, am Strand von Valun kann man das klarste Wasser genießen. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Ausflug nach Valun zu unternehmen. Ein autofreier Ort, der idyllisch direkt am Meer gelegen ist und ausgleichende Ruhe und pure Erholung verspricht. Es gibt hier Plätze mit fantastischer Aussicht, die zum Verweilen einladen. Valun hat 85 Einwohner und gibt sich als autofreier Kurort, wo die Autos vor dem Ort auf einem Parkplatz abgestellt werden müssen und Eselskarren den Gepäcktransport übernehmen. Im Übrigen sind in Valun grundsätzliche Regeln aufgestellt wie beispielsweise nichts zu zerstören, keinen Müll achtlos auf den Boden zu werfen und keine Mauersteine zu entfernen.

Es ist hier ein herrlicher Ort mit dem klarsten Adriawasser überhaupt, wobei sich Valun in einer so schönen Bergregion auch als die Schweiz Kroatiens beschreiben lässt. Als einziges historische Gebäude im Ort gibt es eine kleine Pfarrkirche mit der Valuner Tafel, einer glagolitisch-lateinischen Steintafel, die aus dem Ende des 11.Jahrhunderts entstammt. Ansonsten gibt es hier natürlich eine Touristeninformation, aber auch eine traditionelle Ölmühle (Uljara) zu besuchen.

Von den höher gelegenen Parkplätzen kann man zum Einen links zu einer kleinen Badebucht, die mit Kiesstrand versehen ist, hinunter spazieren oder aber man geht die andere Seite zu den Restaurants und Unterkünften entlang. Die Abschnitte sind über eine Promenade miteinander verbunden. Flaniert man von dem Gastronomiebereich in die entgegengesetzte Richtung gelangt man an weitere Bademöglichkeiten, die allerdings befestigt sind und bis zum Kiesstrand des Campingplatzes reichen.