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Almudaina
Palast von Palma de Mallorca
Der Palast erhebt sich neben der Kathedrale La Seu. Hier haben die
arabischen Herrscher von Palma de Mallorca gelebt. Der Palast wurde
im Verlaufe seiner Geschichte mehrfach umge-baut. Der Almudaina
Palast ist die Residenz des spanischen Königs, wenn er sich
auf Mallorca befindet. Teile des Palastes und der angrenzenden Gartenanlage
können besichtigt werden.
La
Llotja von Palma de Mallorca
In der Nähe der Kathedrale und des Palastes befindet sich die
alte Handelsbörse. Sie liegt am Hafen. In der Umgebung befinden
sich heute zahlreiche Bars und Restaurants. Weil Mallorca im 13.
Und 14. Jahrhundert Zentrum des Seehandels im westlichen Mittelmeer
war, wurde die Börse erbaut. Sie sieht wegen ihrer reichhaltigen
Verzierungen wie eine Kirche aus. Der In-nenraum wird heute vor
allem für Ausstellungen genutzt.
Altstadt
von Palma de Mallorca
Hier
befinden sich zahlreiche Paläste. Sie wurden von Adligen und
wohlhabenden Bürgern er-baut. Die Gebäude sind prunkvoll
gestaltet und erinnern an den Glanz der vergangenen Zeit als Zentrum
des westlichen Mittelmeerraumes. In den Palästen befinden sich
heute oft Aus-stellungsräume, Luxushotels und Apartments.
Mercat Olivar von Palma de Mallorca
Der Mercat Olivar ist die größte Markthalle Mallorcas.
Hier ist immer etwas los. Touristen und Einheimische kaufen hier
ein. Marktfrauen preisen laut ihre Waren an. Das Angebot ist reichhaltig.
Alles ist frisch, ob Obst oder Gemüse, ob Fleisch oder Fisch.
Der Besuch dort ist ein Festmahl für die Sinne.
Sant
Francesc von Palma de Mallorca
Die Klosterkirche im gotischen Stil stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Die Gründung von Sant Francesc geht auf das Jahr 1232 zurück.
Der spätgotische Kreuzgang ist besonders beein-druckend. Die
Kirche kann bei einem Bummel durch die historische Altstadt besichtigt
wer-den.
Strandpromenade
von Palma de Mallorca
Zu sehen sind oft teure Yachten. Große Handelsschiffe kommen
nicht mehr in den Hafen von Palma. So wird der Anblick beim abendlichen
Flanieren zu einem Erlebnis, weil die Rei-chen hier vor Anker gegangen
sind. Allerdings sind die Fähren Bestandteil des Hafenareals.
Sie verbinden Palma de Mallorca mit einigen anderen Baleareninseln.
Von hier aus erreicht man ebenso das spanische Festland.
Berge,
Wanderungen & Trekkingurlaub Mallorca
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Die Serra de Tramuntana ist ein 15 Kilometer breiter Gebirgszug.
Er hat 10 Gipfel mit über 1000 Metern Höhe. Die
Serra de Tramuntana verläuft parallel zur Nordwestküste.
Die Berge erstrecken sich über eine Länge von über
90 Kilometern von der Insel Sa Dragonera im Süd-westen
bis zum Cap Formentar im Norden. Der höchste Punkt ist
der Puig Major mit 1445 Metern. Dort gibt es am Westhang steile
und felsige Küstengebiete. Selten sind kleine Buchten
zu finden. Doch in der einzigen größeren Bucht
entstand der Port de Sóller.
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| Die
Gegend ist sehr fruchtbar. An den Seitenhängen gibt es
Sturzbäche, die Torrents. In der Umgebung wachsen Apfelsinen
und Zitronen. Auf Hängen werden Tomaten, Bohnen und Weintrauben
geerntet. Die Region ist eher dünn besiedelt, ist ideal
für den Trekkingurlaub und lohnt jeden Ausflug mit dem
Mietwagen. Wanderer, Fahrradfahrer und Mountainbiker sind begeistert. |
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Die
meisten landwirtschaftlichen Produkte für den täglichen
Bedarf kommen aus der Region Es Plà. Das sind Kartoffeln,
Reis, Mais und Gemüse. Außerdem wird Wein angebaut.
Nicht nur Mandelbaumplantagen prägen das Bild der Region.
Es Plà wird als Kornkammer Mallor-cas bezeichnet. Sie
befindet sich im Schutz der Berge im Nordwesten der Insel. Bis
zu vier Ernten sind hier pro Jahr möglich. Die Gegend gilt
als die heißeste Mallorcas. Man sollte sich darauf einrichten. |
Klima,
Reisewetter & Info`s
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Durchschnittlich
bietet Mallorca 7,9 Sonnenstunden pro Tag. Die Winter sind
kurz, dabei eher mild und feucht. Selten kann es schneien.
Aber das gilt vor allem für die Berge. Im Sommer regnet
es kaum. Die Temperaturen können im Inselinnern bei 40
Grad Celsius liegen.
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Mallorca
erfreut sich einer reichen Flora. Über 1500 Arten wurden bislang
gezählt. Die Fauna ist dagegen weniger ausgeprägt. Es
gibt hier nur einige Säugetier- und Vogel-Arten. Verwilderte
Hausziegen vor allem in den Bergen der Serra de Tramuntana sind
die größeren Säugetiere. Frei-lich sind Reptilien
und Amphibien zu finden: zum Beispiel die Mallorca-Geburtshelferkröte.
Sie wurde erst 1979 entdeckt.
Das
Gestein ist kalkreich und enthält viele Fossilien. Neben dem
stark wasserlöslichen Kalkge-stein kommt in den Gebirgen vor
allem Dolomit und Mergel vor. Mergel ist Kalkstein mit ei-nem hohen
Anteil von Tonmineralien. Die eisenhaltige Tonerde in der Mitte
und im Nordosten Mallorcas gibt dem Boden die charakteristische
rötliche Färbung.
Der
Einwohner von Mallorca verdient jährlich durchschnittlich 17.000
Euro. Das liegt weit ü-ber dem spanischen Durchschnitt von
13.000 Euro. Zu 75 Prozent ist der Tourismus die Haupt-einkommensquelle.
Die Bauindustrie folgt mit 10 Prozent. Die Landwirtschaft stellt
zwar 11 Prozent der Arbeitskräfte. Aber trägt nur zu 2,5
Prozent zum Bruttonationaleinkommen bei.
Mallorca
wird auch als die Insel der Ruhe bezeichnet. Kultur ist hier ein
hohes Gut. Das wissen Reisende zu schätzen. Es gibt zahlreiche
Denkmäler. Bedeutende Gebäude, Museen, Kunstgale-rien
sind auch für Kurzreisende interessant. Auf Mallorca sagt man:
Die Besucher hätten sich doch immer schon mehr für die
Kunst und Kultur interessiert als für die langen Strände.
Beides wird wohl richtig sein.
Der
künstlerische und architektonische Reichtum hat viele Gesichter.
Es gibt die Kathedrale, das Schloss von Bellver. Nicht vergessen
darf man den Palacio Real, die Lonja, das Gran Hotel oder das Museo
de Mallorca. Patrizierhäuser schmücken die Innenstadt
von Palma. Vor allem hier befinden sich die wichtigsten Galerien
für moderne Kunst.
Nun ist Architektur genauso imposant. Mallorca bietet alte Verteidigungstürme,
Kirchen, Rat-häuser und Museen. Verteilt ist das alles in 52
Städten der Insel, die einen kulturell in den Bann zieht. Es
gibt indessen Flugreisende, die eigens für ein Kulturwochenende
anreisen.
Der
kulturelle Reichtum wird auch ihrer sein, wenn sie die Oper besuchen,
an den Abonne-mentskonzerten des Sinfonieorchesters Ciutat de Palma
teilnehmen. Festivals prägen die A-bendstimmung des Sommers.
Es gibt klassische Musik im Freien. Da werden Ballett- und Thea-teraufführungen
unter dem Mittelmeerhimmel geboten. Wer will die Konzerte für
moderne Mu-sik und Jazz nicht erwähnen?
Sehr
komfortabel und technisch gut ausgestattet sind Veranstaltungssäle
der Universität der Ba-learen. In den zahlreichen Vorträgen
geht es nicht nur um Literatur oder Kunst.
Mallorca bietet Nahrung für den Geist.
Mandeln,
Orangen oder Zitronen blühen im Westen prächtig. Die Region
von Sóller ist für die Obstbauern wirklich bedeutend.
Deshalb gibt es den Roten Blitz, eine ganz besondere
Eisen-bahnstrecke mit einem ganz besonderen Zug. 1912 wurde sie
in Betrieb genommen. Zitrusfrüch-te sollten auf diesem Weg
von Sóller nach Palma gebracht werden. Das Obst erreicht
sein Ziel heute über die gut ausgebauten Straßen der
Mittelmeerinsel. Doch der Rote Blitz wird Tag für
Tag weiterhin gebraucht - und geliebt.
Die
Strecke hat einen unglaublichen Charme, zum Beispiel an den Gebirgswänden
der Serra d´Alfàbia entlang. Durch 12 Tunnel bewegt
sich der Zug. 27 Kilometer ist seine Strecke lang, Fotostopp inklusive.
Man sollte umsteigen! Die Straßenbahn aus dem Jahr 1913 bringt
einen in Sóller zum Hafen. Eine Million Menschen benutzen
diesen Weg jährlich. Ihr Ausgangspunkt war Palma. An der Placa
Espanya haben sie in dem altertümlich wirkenden Bahnhofsgebäude
aus Naturstein ihre Reise angetreten.
| Sanfter
Tourismus: Umdenken auf Mallorca |
Die
Natur soll trotz des Massentourismus´ möglichst wenig
geschädigt werden. Längst hat auf Mallorca das Umdenken
zugunsten der Umwelt begonnen. Spaß und Abenteurer, kulturelle
High-lights und die Entdeckung von Naturschutzgebieten müssen
keineswegs auf der Strecke bleiben.
Zum
Sanften Tourismus gehört ebenso das Angebot, öffentliche
Verkehrsmittel zu nutzen. Da-für wurde die Insel gut ausgebaut.
Die Regionalregierung hat viele Maßnahmen ergriffen, um das
Bewusstsein für die natürlichen Besonderheiten der Insel
zu schärfen.
Es
wird zum Beispiel daran gearbeitet, die Ess- und Lebensgewohnheiten
der Reisenden zu än-dern. Das ist nicht einfach. Der Bedarf
an bestimmten Speisen muss oft auf langen Wegen zum Nachteil der
Umwelt gedeckt werden. Deshalb ist Mallorca bemüht, das Image
des billigen Reise-ziels zu ändern. Als wesentliche Motive
für den kurzen Flug werden immer noch Sonne, Meer und Geselligkeit
genannt. Mallorca kann damit aber auch Erholung pur bedeuten.
Doch Mallorca bietet sehr viel mehr. Das setzt sich durch.
Rund
100 Betriebe nehmen Gäste auf. Sie nennen sich Agrotourismus-Finca
oder Hotel Ru-ral. Die Idee ist nicht ganz neu. Sie
kam 1990 bei einigen Finca-Besitzern auf. Sie gründeten eine
Vereinigung. Gefördert werden sie von der Balearen-Regierung.
Damit können sie ihre al-ten, schönen Häuser besser
erhalten. Zuschüsse werden gewährt, auch für den
Erhalt brüchiger Mauern oder die Anschaffung von Solaranlagen.
Mindestens
25.000 Quadratmeter Land muss der Eigner haben - und ein Haus, das
er vor dem Jahr 1960 gebaut hat. Neubauten dürfen nicht entstehen.
Die Gewinne dienen der Restaurierung und Renovierung des alten Kulturgutes.
Den Gästen geht es gut, denn die Fincas werden weiterhin bewirtschaftet.
Die Urlauber bekom-men Obst und Gemüse, das oft erst vor wenigen
Stunden vor der eigenen Tür geerntet wurde. Einladungen der
Bauern zu typischen mallorquinischen Abendessen gehören zur
Urlaubsreise. Besonders
der Familienurlaub mit Kindern eignet sich gut, wenn man naturnah
und rücksichts-voll leben will.
Auch
das ist Malle
Baller, Mann!
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Es
sind sechs Kilometer, die das Bild von Mallorca oft prägen.
Östlich von Palma befinden sich der Ballermann
und etwa 250 Hotels. Kegelklubs oder Abiturienten mögen
es, die Nacht zum Tag zu machen. Der fängt in El Arenal
zwangsläufig später an.
Feucht-fröhlich
sind die Feiern, günstig die Billig-Reisen oder All-inclusive-Angebote
dorthin: an die Platja de Palma. Vielleicht nicht mehr ganz
so körperlich gestählt wie zu Beginn treten viele
Ballermann-Reisende ihren Heimweg an. Aber sie schwören:
Wir kommen wieder!. Das war quasi Abenteuerurlaub
mit purer Freude.Balneario heißt im Spanischen:
Heilbad. Davon ist der Abschnitt auf der Insel
natürlich weit entfernt.
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Auch
das ist Mallorca
Luxus pur
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Die
Yachthäfen von Port Nous oder von Puerto Portals sind
ein Geheimtipp bei Luxusreisenden. Reichtum wird angemessen
gezeigt, das Ambiente auf Krezfahrtschiffen, in Hotels, Restaurants
und Bars ist höchst nobel. Luxusreisen und Kreuzfahrten
zu den Balearen sind erschwinglich. Das 5-Sterne-Hotel unterliegt
wirtschaftlichen Zwängen. Eine gute Beratung im Reisebüro
kann zu sehr viel mehr Urlaubsqualität zu relativ niedrigen
Preisen führen. Der Massentourismus führt zwangsläufig
zu einer gewissen Gleichförmigkeit im Angebot bei Pauschalreisen.
Anspruch zahlt sich aus.
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Wer
weniger Verzicht üben will als zuhause, ist mit einem 4-Sterne-Hotel
aufwärts gut beraten. Single-Reisen
Mit dem Imagewandel von Mallorca ist auch das Bild von Single-Reisen
dorthin verändert wor-den. Single-Reisen sind nicht der Aufbruch
zu Kontaktbörsen oder Dating-Cafés auf der schönen
Balearen-Insel im Mittelmeer. Es gibt Angebote für alleinreisende
Sportfreunde, Kulturinteres-sierte oder Feinschmecker. Wanderfreunde
kommen auf ihre Kosten. Gemeinsam mit anderen Singles Menschen und
Kulturen entdecken: darin liegt der zwanglose Reiz.
Freilich ist es auf Mallorca genauso wichtig wie anderswo, darauf
zu achten, mit welcher Alters-gruppe man den Strand, die Bar und
den Pool teilen will. Mallorca hat abseits der verschwinden-den
Bettenburgen sein eigenes Potenzial entdeckt, zumal die Zahl der
Singles gestiegen ist.
59
Prozent der befragten Singles sagten in einer repräsentativen
Umfrage, sie fänden es unange-nehm, Abende allein unter Paaren
verbringen zu müssen. Dem tragen Hotels aller Kategorien auf
angenehme Weise Rechnung.
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